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Annemarie Jorritsma leitet künftig den RGRE

04.12.2013
Die RGRE-Mitglieder Erwin Mohr und Arnold Marbek des Österreichischen Gemeindebundes mit der neu gewählten Präsidentin Annemarie Jorritsma.
(Foto: Daniela Fraiss)
Mit Annemarie Jorritsma leitet künftig erstmals eine Frau die Geschicke des Rats der Regionen und Gemeinden, dem lokale und regionale Gebietskörperschaften aus 40 europäischen Ländern angehören. Zwei weitere Bürgermeister werden ihr künftig als Vizepräsidenten zur Seite stehen.

Die Niederländerin Annemarie Jorritsma wurde bei der großen Versammlung des Rats der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) am 3. Dezember 2013 in Prag zur Präsidentin gewählt. Die Bürgermeisterin der 195.000 Einwohner umfassenden holländischen Stadt Almere konnte vor allem durch ihre reiche Erfahrung überzeugen. Sie war bereits Vizepremierministerin der Niederlande, sowie Wirtschaftsministerin. Seit 2003 bekleidet sie das Amt der Bürgermeisterin. Annemarie Jorritsma ist mit Gerlof Jorritsma verheiratet und hat zwei Töchter. Die 63-Jährige folgt damit dem Bürgermeister von Stuttgart, Wolfgang Schuster.

Vizepräsidenten kommen aus Venedig und Santander

Da im RGRE die 40-Prozent-Quote in allen politischen Mandaten eingeführt wurde, bekleiden die Stellvertreterfunktionen erwartungsgemäß zwei Männer: Giorgio Orsoni, Bürgermeister von Venedig, und Íñigo Joaquín de la Serna Hernaiz, Bürgermeister der spanischen Stadt Santander. Dank dieser Postenbesetzung ist auch das Gleichgewicht zwischen Nord und Süd in Europa gewahrt. 

Jorritsma möchte vor allem verhindern, dass die lokalen und regionalen Regierungen im Zuge der zentralen Sparmaßnahmen zu sehr mit neuen Aufgaben in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden. Regionen und Kommunen sind diejenigen Einheiten, die den größer werdenden Abstand zwischen Politik und Bürger schließen können. Das Schlagwort, das sie in diesem Zusammenhang nennt ist Partizipation.

Auf die gleichmäßige Entwicklung von Stadt und Land achten

Für Erwin Mohr, RGRE-Mitglied des Österreichischen Gemeindebundes, ist es wichtig, im Zuge der neuen Präsidentschaft darauf zu achten, dass sich das Gewicht nicht zu sehr zugunsten der Städte verlagert und die kleinen ländlichen Gebiete zu wenig Beachtung finden. Er erhofft sich, dass die neue Präsidentin diesen Spagat schaffen wird.



Verfasser: Mag. Carina Rumpold

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