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Ertragsanteile Jänner '14: Stabiler Start ins neue Jahr

13.12.2013

©Rolf_pixelio.de
Mit einer Steigerung von 3,9 Prozent starten die Ertragsanteil-Vorschüsse angesichts der schwachen Jahresprognose 2014 durchaus positiv ins neue Jahr. Für die Gemeinden ergeben sich bundesländerweise sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Die Zuwächse der Jänner 2014 Vorschüsse gegenüber dem Vorjahr entsprechen weitgehend dem Wachstum der Ertragsanteile im Jahr 2013 von knapp vier Prozent. Bei den zugrundeliegenden Abgabeneinnahmen des Monats November 2013 sind keine besonderen Ausreißer enthalten, vermerkt werden kann jedoch, dass sich die nunmehr wieder positive Konjunkturentwicklung auch schon in den Einnahmen aus veranlagter Einkommensteuer und Körperschaftsteuer niederschlägt, wobei das schwache Ergebnis an Kapitalertragsteuer weiterhin die Zurückhaltung der Unternehmen bei der Dividendenausschüttung ausdrückt und ein besseres Ergebnis bei den Vorschüssen von der nach wie vor verhaltenen Umsatzsteuer verhindert wurde.

Im Laufe der nächsten Monate wird sich zeigen, ob die Prognose des Finanzministeriums für die Ertragsanteile 2014 von lediglich plus 1,6 Prozent zu konservativ gewählt wurde oder ob sich auch die Vorschüsse auf die Ertragsanteile nach und nach eintrüben werden. Zweiteres ist aufgrund der zuletzt veröffentlichten positiven Konjunkturdaten durch die Österreichische Nationalbank nicht in diesem Ausmaß zu erwarten.

Gutes Ergebnis für Salzburg

Die länderweisen Unterschiede beim Zuwachs der Vorschüsse resultieren einmal mehr aus den Ergebnissen der Grunderwerbsteuer, die im Finanzausgleich im Gegensatz zu den meisten anderen gemeinschaftlichen Bundesabgaben nach dem länderweisen Aufkommen verteilt wird. Hier ist insbesondere auf Kärnten zu verweisen, dessen entsprechendes November 2013 Aufkommen gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 um fast 30 Prozent oder rund 1,2 Millionen Euro zurückgegangen ist, wodurch sich lediglich ein Zuwachs bei den Jänner-Vorschüssen von einem Prozent ausgeht. Dafür dürfen sich die Salzburger Gemeinden im Jahr 2014 wieder über steigende Einnahmen freuen: Mit 6,3 Prozent plus, erzielten sie die höchsten Zuwächse im Österreich-Vergleich.




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