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Plus 2,3 Prozent für Kärntens Gemeindebedienstete

07.02.2014
Auch alle Zulagen und Nebengebühren werden um 2,3 Prozent erhöht.
©Gemeindebund Kärnten
Einen positiven Abschluss fanden die Gehaltsverhandlungen zwischen dem Kärntner Gemeindebund und der Gewerkschaft. Um durchschnittlich 2,3 Prozent werden die Gehälter angehoben.

Kärnten hat sich in Sachen Gehaltsabschluss für die Gemeindebediensteten für einen Mittelweg entschieden. Es gibt mehr als auf Bundesebene (1,88 Prozent) und weniger als in Vorarlberg (2,5 Prozent): Kärntens kommunale Mitarbeiter dürfen mit einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 2,3 Prozent ab 1. März rechnen. Darauf haben sich am 6. Februar 2014 die Spitzen des Kärntner Gemeindebundes und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten geeinigt.

Kärnten ist nun das dritte Bundesland, in dem die Verhandlungen erfolgreich endeten. © S. Hofschläger/pixelio.de

Deckelung nach oben

Bei Beamten und Vertragsbediensteten mit Bezügen bis zu 2.700 Euro erfolgt die Anhebung um volle 2,3 Prozent, bei Bediensteten mit höheren Bezügen ist die Erhöhung mit 62,10 Euro gedeckelt. Um 2,3 Prozent angehoben werden ebenfalls sämtliche Zulagen und Nebengebühren.

Nächste Gehaltsverhandlung für Dezember vorgesehen

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass die Gehaltsverhandlungen für das Jahr 2015 bereits Anfang Dezember 2014 erfolgen sollen, um das Verhandlungsergebnis mit 1. März 2015 umsetzen zu können. Die Ruhebezüge der Gemeindebeamten werden wie die Ruhebezüge der Landesbeamten rückwirkend mit 1. Jänner 2014 um 1,6 Prozent angehoben.

Kärntens Gemeindebund-Präsident Ferdinand Vouk zum Verhandlungsergebnis: "Diese Erhöhung stellt eine Anerkennung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die wertvolle Arbeit ihrer Bediensteten für die Gemeindebürger dar."




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