English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
NR-Wahl: Gemeinden bekommen Kostenersatz

22.08.2006
Die Gemeinden bekommen erstmals mit 0,60 Euro pro Wahlberechtigtem einen pauschalierten Kostenersatz. Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer zeigt sich über die Neuregelung erfreut.

Die Nationalratswahl wird enorme Geldsummen verschlingen. Zwischen zehn und elf Millionen Euro dürften Bund, Länder und Gemeinden für die NR-Wahl aufbringen. Davon entfallen auf den Bund rund vier Millionen Euro für den Kostenersatz an die Gemeinden und die Druckkosten für die Stimmzettel. Erstmals bekommen Gemeinden und Städte vom Bund 0,60 Euro pro Wahlberechtigtem. Das sollte deren Kosten zu einem "guten Drittel" abdecken.


Gemeinden sind zufrieden

Die Gemeinden sind mit der Neuregelung zufrieden. "Die Pauschalierung bringt eine Verwaltungsvereinfachung. Früher mussten wir jeden Bleistift und jedes Blatt aufschreiben", erklärt Mödlhammer. Allerdings ist ein anderer Kostenfaktor für den Präsidenten ein großes Ärgernis: Die Verpflichtung, die Wählerlisten an einem Wochenende und an zwei Abenden zur Einsicht aufzulegen. "Das ist völliger Unsinn und verursacht auch in den Kleingemeinden hohe Kosten", kritisiert der Gemeindebund-Chef. "In Zeiten der EDV könnte man die Wählerevidenzen ohne weiteres ins Internet stellen."


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.