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Ertragsanteile April '14: Vorschüsse durchschnittlich

21.03.2014
Übers Jahr gesehen steigen die Ertragsanteile um 4,8 Prozent an.
©Michael Staudinger/pixelio.de
Um 3,7 Prozent steigerten sich die Ertragsanteile der Gemeinden ohne Wien im April. Die länderweisen Unterschiede sind allerdings wieder groß. Ausgeblieben ist ein negatives Ergebnis bei der Zwischenabrechnung der Jahresbilanz 2013 - die Abrechnung ist leicht positiv ausgefallen.
Obwohl sich die Umsatzsteuer (+5%) nach den letzten schwachen Monaten im Februar 2014 wieder stark verbessert hat und die Lohnsteuer (+17%) einen enormen Aufschwung gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr verzeichnete, bleibt der Zuwachs der aktuellen April-Vorschüsse verglichen mit den Vorjahren eher durchschnittlich, da die Einkommensteuer, die Grunderwerbsteuer und besonders die KESt II auf Zinserträge negative Ergebnisse einfuhren. Für die Gemeinden ohne Wien bedeutet dies einen Zuwachs bei den Ertragsanteil-Vorschüssen für den April 2014 von 3,7 Prozent (mit Wien +4,1%).

Einmal mehr sind die deutlichen länderweisen Unterschiede bei den Zuwächsen der Vorschüsse auf die Grunderwerbsteuer zurückzuführen. Bei dieser wird das örtliche Aufkommen in Ländertöpfe zusammengefasst, die dann wiederum nach der allgemeinen FAG-Logik von aBS und Co wieder auf die Gemeinden eines Landes verteilt werden. Der deutliche Rückgang des Kärntner und des Vorarlberger Aufkommens an Grunderwerbsteuer im Februar 2014 gegenüber dem Vorjahr von 32 bzw. 35 Prozent spiegelt sich auch in deren Zuwachs der April Vorschüsse von lediglich 1,2 bzw. 0,1 Prozent wieder.

Das Zwischenabrechnungsergebnis fiel für drei Bundesländer negativ aus.Negatives Zwischenabrechnungsergebnis ausgeblieben

Das Finanzministerium hat jüngst die Zahlen der Jahresabrechnung 2013 vorgelegt, die ein leicht positives Gesamtergebnis brachten. Die Zwischenabrechnung dient der periodenreinen Feststellung des Jahresergebnisses 2013, beispielsweise resultieren ja die November-Vorschüsse nicht auf dem November-, sondern auch dem September-Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Das befürchtete negative Zwischenabrechnungsergebnis ist österreichweit gesehen durch zwei starke Abgabenmonate Ende 2013 ausgeblieben, dennoch verminderten sich die jüngsten Ertragsanteilvorschüsse im März aufgrund der in diesem Monat berücksichtigten Jahresabrechnung 2013 in drei Bundesländern. Nachstehende Tabelle zeigt, dass es in den Bundesländern Kärnten, Steiermark und Wien zu Übergenüssen bei den Vorschüssen für das Jahr 2013 gekommen ist, die mit den März-Vorschüssen des heurigen Jahres gegengerechnet worden sind.


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