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Sondertopf für interkommunale Projekte?

23.08.2006
Die Kommunalkredit schlägt die Schaffung eines finanziellen Sondertopfes mit 10 Mio. Euro für interkommunale Kooperationen vor. Diese Finanzmittel sollen bei der Ansiedelung von KMU helfen.

„Die Schaffung eines Sondertopfes für Gemeinden in der Höhe von EUR 10 Mio.“ schlägt Kommunalkredit-Generaldirektor Dr. Reinhard Platzer vor. Finanzmittel daraus sollen den Kommunen für Projekte der interkommunalen Zusammenarbeit bei Unternehmensansiedelungen zugute kommen. Dies erklärte er anlässlich der Präsentation der Studie „Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen für Klein- und Mittelbetriebe im ländlichen Raum“, die vom Österreichischen Gemeindebund, dem Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank sowie der Kommunalkredit Austria auf der Wirtschaftsuniversität (Univ.-Prof. Dr. Josef Mugler) in Auftrag gegeben wurde. Die erforderlichen Gelder könnten durch Vorwegabzüge von den Ertragsanteilen der Gemeinden aufgebracht werden. „Wenn die Mittel aus Vorwegabzügen bereit gestellt werden“, so Platzer weiter, „kommt es zu keiner zusätzlichen Belastung, sondern zu einer Umverteilung der vorhandenen Ressourcen. Es geht darum, für die Gemeinden Anreize zu schaffen, bei Unternehmensansiedelungen verstärkt auf interkommunale Kooperationen zu setzen.“


Ziel muss es sein, durch verbesserte Konzepte Unternehmensansiedelungen zu fördern und gleichzeitig dadurch die jährlich von den Gemeinden für Wirtschaftsförderung eingesetzten EUR 300 Mio. gezielter zu nutzen bzw. sogar zu verringern. Platzer merkt jedoch an: „Geld allein ist nicht alles. Die Studie unterstreicht auch die Bedeutung von nicht-finanzieller Wirtschaftsförderung. So könnten die Gemeinden auch durch Beratungsdienstleistungen und Verwaltungsvereinfachung Impulse setzen.“

Die Kommunalkredit ist langjähriger Partner der österreichischen Gemeinden, die den bedeutsamsten öffentlichen Investor in Österreich darstellen. Allein im Jahr 2004 haben sie rund EUR 2.090 Mio. investiert. Für Österreichs Marktführer im Bereich Public Finance daher evident, sich an neuen Erkenntnissen bzgl. der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raumes zu engagieren. „Die Klein- und Mittelbetriebe bilden das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft und sind für den ländlichen Raum überlebenswichtig.“


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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