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Gemeindetag (9): "Ihr seid uns lieb und teuer"

23.09.2006
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ging in seiner Rede am 53. Österreichischen Gemeindetag auf die Problematik der Gemeinden im ländlichen Raum ein und rief zu einer furchtlosen Herangehensweise auf. In den kommenden sieben Jahren werden rund acht Milliarden Euro für ein Investitionsprogramm zur Verfügung stehen.

Gleich zu Beginn seiner Rede ging der Bundeskanzler auf die Feststellung von Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer ein, dass die Forderungen des Gemeindebundes recht und billig seien, um den ländlichen Raum als Erholungs- und Wirtschaftsraum zu stärken und zu erhalten. "Ich danke Präsident Mödlhammer für seine Ideen und Forderungen, die ganz und gar nicht billig sind. Ihr seid uns lieb und teuer und das sage ich aus Überzeugung."
 
"Viele Probleme bergen enorme Chancen in sich"
 
Wichtig sei gemeinsam zu überlegen welche Wege in Zukunft beschritten werden. Der Bundeskanzler betonte, dass viele Probleme enorme Chancen in sich bergen und man sich vor zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen nicht zu fürchten brauche. An die mehr als 1.900 Gemeindevertreter richtete der Kanzler klare Worte: "Die politische Währung im 21. Jahrhundert ist nicht Angst machen sondern Hoffnung erzeugen." Dies werde in der Wirtschaft und Globalisierung unter Beweis gestellt. Österreich habe die Schweiz mit der absoluten Zahl an Exporten bereits überholt.
 
Fast acht Milliarden Euro für Investitionsprogramme
 
Mit dem geplanten Offensivprogramm sei ein sensationelles Verhandlungsergebnis erzielt worden. "In den kommenden sieben Jahren stehen fast acht Milliarden Euro für Investitionen im ländlichen Raum Österreichs zur Verfügung", sagte Schüssel. Damit könnten zahlreiche nachhaltige Projekte in Österreichs Gemeinden realisiert werden. Der Kanzler forderte die Länder auf, die Projekte zu koordinieren und untermauerte die Bedeutung des Trilogs bestehend aus Bund, Ländern und Gemeinden.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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