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Wir suchen Gemeindevertreter mit IKZ-Erfahrung

29.09.2006
Die ÖROK erarbeitet derzeit einen Masterplan für den ländlichen Raum um Arbeitsplätze langfristig zu schaffen und zu sichern. Alle Gemeindevertreter, die Erfahrungen mit interkommunaler Zusammenarbeit haben sind aufgerufen, ihre Best-Practice Modelle einzureichen und so einen wichtigen Beitrag zu diesem Masterplan zu leisten.

Der Gemeindebund hat diesen Themenbereich 2006 zu seinem Arbeitsschwerpunkt gemacht. In insgesamt fünf Länderkonferenzen und am 53. Österreichischen Gemeindetag wurden Lösungsansätze für die Problematik des ländlichen Raums erarbeitet und vorgestellt. Die IKZ-Sammlung im ICNWeb umfasst bereits mehr als hundert Kommunen. Die Gemeinden werden weiterhin eingeladen, ihre Erfahrungen mit interkommunaler Kooperation noch intensiver in diese Arbeit einfließen zu lassen.

Masterplan für ländlichen Raum
 
Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer hat bereits einen Masterplan für den ländlichen Raum gefordert. Die Österreichische Raumordnungskonferenz, kurz ÖROK, hat am 28. September 2006 im Rahmen der Sitzung der Stellvertreterkommission ein positives Votum zur Erstellung eines Masterplans abgegeben. Die weiteren Arbeiten zur Erarbeitung im Sinne unseres Antrages sind dem Ständigen Unterausschuss der ÖROK zugewiesen worden . Als erste Schritte werden ein bundesweites Anreizsystem zur Vernetzung aller Akteure und zur Verstärkung interkommunaler Kooperationen bei Unternehmensansiedlungen geschaffen. In weiterer Folge sollen konkrete Lösungsansätze für eine zukunftsweisende Entwicklung angeboten werden, dies nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf sozialer Ebene. Die Initiative haben Gemeindebund und die Kommunalkredit Austria gesetzt. 

"Bestehende Betriebe besser vernetzen" 
 
"Es geht in erster Linie darum, bestehende Betriebe besser zu vernetzen und regionale Zusammenschlüsse durch Förderungen zu verstärken. Nur so können Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden", erklärt Gemeindebund-Generalsekretär vortr. HR Dr. Robert Hink. Die aktive Teilnahme der Kommunen ist mehrfach gefragt. Die von Univ. Prof. Dr. Josef Mugler im Auftrag des Gemeindebundes durchgeführte Studie zum Thema "Gestaltung günstiger Rahmenbedingungen für Klein- und Mittelbetriebe im ländlichen Raum" unterstreicht ihre Bedeutung für eine erfolgreiche Unternehmensansiedlung. 

Förderungsmaßnahmen werden erarbeitet
 
Durch ein spezielles Anreizsystem mit Förderungen soll die interkommunale Zusammenarbeit verstärkt und somit das Überleben des ländlichen Raums gesichert werden. Dabei ist der Input der Gemeindevertreter unerlässlich. Auf der Basis von konkreten Erfahrungen der Kommunen werden regionale Stärken und Schwächen analysiert und in umfassenden Entwicklungskonzepten zusammengeführt. Zu den Maßnahmen zählen die Bereitstellung von Finanzmitteln zur Implementierung und Weiterentwicklung regionaler Wirtschaftsparks. Geplant sind Schulungen von Bürgermeistern und entsprechenden Gemeindevertretern zu den Themen interkommunale Kooperation und Betriebsansiedlungen. Ein Ziel ist, dass die Gemeinden ihren Einsatz von Ressourcen bei Unternehmensansiedlungen absprechen und aufeinander abstimmen.

Weitere Informationen:
ICNW: International Communal Network
Internationales Kommunales Netzwerk Kurzbeschreibung
Kommunalkredit


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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