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Die nahversorgungsfreundlichsten Gemeinden in NÖ

18.10.2006
Rund 60 nö. Kommunen nahmen an dem Wettbewerb "Lebens.Wert" teil. Einen Überblick über die Preisträger und welche beiden Gemeinden ein Preisgeld von 5.000 Euro mit nach Hause nehmen dürfen, erhalten sie hier...

Die Sieger des Wirtschaftskammer-Wettbewerbs „Lebens.Wert“ stehen fest: Nappersdorf-Kammersdorf (Bezirk Hollabrunn) und Waidhofen an der Ybbs (Bezirk Amstetten) sind Niederösterreichs nahversorgerfreundlichste Gemeinden. Im Rahmen einer Siegerehrung im Landtagssitzungssaal in St. Pölten wurden die Gewinner des Bewerbs am Dienstag für ihr besonderes Engagement in ihrer Gemeinde ausgezeichnet. 

5.000 Euro Preisgeld für die Gewinner

Während Nappersdorf-Kammersdorf (Kategorie I unter 1.500 Einwohner) für die Errichtung eines Nahversorgers im Ort mit einem umgebenden Kommunikationszentrum bestehend aus Kindergarten mit Bewegungsraum, einem Vereinsraum, einem Jugendzentrum und einem Kleincafe für die Gemeinde ausgezeichnet wurde, hat Waidhofen/Ybbs für ein Projekt zur Belebung der Innenstadt und einem verbesserten Parkmanagement einen ersten Platz abgeräumt. Die beiden Gewinner des ersten Platzes in der jeweiligen Kategorie dürfen sich über einen Preis von 5000 Euro freuen.
Für die Gewinner der zweiten Plätze, Raasdorf (Bezirk Gänserndorf) und Allhartsberg (Bezirk Amstetten) gab es 3000 Euro, die Sieger der dritten Plätze Kreuzstetten (Bezirk Mistelbach) und Retz (Bezirk Hollabrunn) bekamen immerhin 2000 Euro.

Sonderpreise für Zwettl und Würflach

Der GVV der VP Niederösterreich stiftete zudem einen Sonderpreis für die originellste umsetzungsreife Idee im Wert von 3000 Euro an die Gemeinde Zwettl für "Farbenspiele", mit denen die Innenstadt jedes halbe Jahr in eine andere Farbe getaucht wird. Einen weiteren Sonderpreis gab es für Würflach (Bezirk Neunkirchen) für die beste Einbindung der Bevölkerung.

Gemeinden schaffen stolze Leistungen

58 niederösterreichische Gemeinden haben sich an dem von der WK NÖ initiierten Wettbewerb beteiligt. Eine Jury hat die besten acht Projekte für eine Auszeichnung ausgewählt. „Die Teilnehmer und vor allem die Sieger unseres Wettbewerbs haben bewiesen, dass sie die Gefahr der Nahversorgung im Ort erkannt haben und Lösungen dafür erarbeitet“, freut sich Joseph Schirak, Obmann der Sparte Handel der WK NÖ. Die Gemeinden können stolz auf ihre Leistung sein mit der sie Vorbild und Ansporn für jede Gemeinde sind, so Schirak weiter.

13 Prozent der Gemeinden ohne Nahversorger

Verbesserungen in der Nahversorgung seien in den vergangen Jahren zwar passiert, aber der durchschlagende Erfolg sei noch nicht durchgedrungen. Noch immer haben 13 Prozent der Gemeinde keinen Nahversorger. Dabei greift das Land und die Wirtschaftskammer den Betroffenen mit zahlreichen unterstützenden Maßnahmen und Förderungen unter die Arme. Aber auch das neue NÖ Raumordnungsgesetz habe zu eindeutigen Verbesserungen in der Standortpolitik beigetragen. „Dort wo Kaufleute, Gemeinde und engagierte Bürger zusammen für die Sicherung der Nahversorgung an einem Strang ziehen, greifen die Maßnahmen am besten“, weiß Schirak aus Erfahrung.


Verfasser: Sotiria Taucher/ VP NÖ (sotiria.taucher@vp-gvv.at)



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