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Österreich wird zur sozialen Großbaustelle

24.10.2006
Die Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss" der Katholischen Jugend startet am 25. Oktober 2006. Rund 3.500 Jugendliche nehmen die Herausforderungen an, insgesamt werden 5.000 Teilnehmer erwartet. Der Gemeindebund hat diese Aktion unterstützt und Gemeinden aufgerufen, Projekte einzureichen.

Zum dritten Mal ist es in Österreich wieder soweit: "72 Stunden ohne Kompromiss", ein Projekt der Katholischen Jugend Österreich in Kooperation mit youngCaritas.at und Hitradio Ö3. Jugendliche engagieren sich freiwillig für Projekte verschiedenster Sozialeinrichtungen vom 25.  bis 28. Oktober 2006. 

72 Stunden - Zeit für ein Projekt
 
Die Jugendgruppen erhalten eine Aufgabe, die innerhalb von 72 Stunden gemeinsam realisiert werden soll. Dabei ist gemeinsames Anpacken und Organisieren gefragt, denn am Ende der drei Tage soll das Projekt abgeschlossen sein. Insgesamt warten 350 Projekte auf ihre Umsetzung, beispielsweise eine Umgestaltung eines Kinderspielplatzes, Organisation eines Internetkurses oder behindertengerechte Umgestaltung einer Kirche. "Wir zeigen, dass wir aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitwirken und soziales Engagement Abendteuer sein kann und Spaß macht", erklärt Stefan Wurm, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich. Jugendbischof Franz Lackner lobt die Freiwilligenarbeit der Jugendlichen, denn dadurch seien sie die Hoffnungsträger des Landes. 

Der Österreichische Gemeindebund unterstützt heuer erstmals diese Aktion sehr intensiv und hat alle heimischen Gemeinden aufgerufen, Projekte einzureichen, die von den Jugendlichen umgesetzt werden sollen. Beispielsweise wird in der Gemeinde Tarrenz (Tirol) ein behindertengerechter Zugang zur Heilquelle Frauenbrunnen erbaut, um einen gerechten Zugang zu schaffen. Oder die Marktgemeinde Wulkaprodersdorf (Burgenland) lässt ihre Ortsbücherei renovieren.

Nachbarländer können sich freuen
 
Erstmals findet die Aktion nicht nur an österreichweiten Schauplätzen statt, sondern auch grenzüberschreitend in einigen ungarischen, tschechischen und slowakischen Orten. Selbstverständlich ist auch, dass die Aktion für Angehörige anderer Religionsgemeinschaften offen ist. "Für Hilfsorganisationen wie die Caritas sind ehrenamtlich tätige Menschen ganz wichtige Botschafter/innen", so der Caritas-Präsident, Franz Küberl. 

Live-Sendungen im Web
 
Eine umfangreiche Berichterstattung wird auch im Internet unter religion.ORF.at zu finden sein. Ein täglich, halbstündiges "Live-Programm" ("Webcast"), jeweils von 19:00 – 19:30 Uhr, soll einen Einblick in die Sozialaktion verschaffen. Die Internet-Beiträge werden dabei von den Jugendlichen selbst gestaltet. Live-Schaltungen zu diversen Projekt-Orten sind ebenso geplant wie Diskussionen, Kurzberichte von "Webcast-Reportern" und Wortbeiträge von Prominenten (Bgm. Häupl, zahlreiche andere Bürgermeister, Sandra Pires, Markus Rogan uvm.), die "72 Stunden ohne Kompromiss" unterstützen. 

Weitere Artikel auf gemeindebund.at:
72 Stunden ohne Kompromiss (14. Juli 2006)
Weitere "72 Stunden" Projekte (28. Juli 2006)

Weitere Informationen:
72 Stunden ohne Kompromiss - Projektschauplätze
YoungCaritas.at
Religion.orf.at - Live Übertragungen ab 25. Oktober 2006


Verfasser: Marlies Nadlinger (volontaer@gemeindebund.gv.at)



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