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Städtebund bestellt neuen Generalsekretär

15.11.2006
Dr. Thomas Weninger, bisher Leiter der Wiener MA 27, ist neuer Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes. Er tritt die Nachfolge von Erich Pramböck an, der mit 1. Dezember in den Ruhestand tritt.  

Der Hauptausschuss des Österreichischen Städtebundes hat heute, Mittwoch, auf Vorschlag von Städtebund-Präsident Bürgermeister Dr. Michael Häupl statutengemäß einen neuen Generalsekretär bestellt. Es handelt sich dabei um Senatsrat Mag. Dr. Thomas Weninger (43), der seit November 2004 die Magistratsabteilung 27 (EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung) im Magistrat der Stadt Wien geleitet hat. Weninger tritt seine neue Funktion im Österreichischen Städtebund mit dem 1. Dezember 2006 an.

Häupl würdigt Pramböcks Verdienste

Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Präsident des Österreichischen Städtebundes, würdigte am Mittwoch das beinahe zwei Jahrzehnte währende Engagement des scheidenden Generalsekretärs Dkfm. Dr. Erich Pramböck und hob dabei vor allem dessen Verdienste bei der Begleitung der österreichischen Kommunen auf ihrem Weg in die Europäische Union hervor. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen der jüngeren Zeit zählte Pramböcks Einsatz für die Rechte und Interessen der Kommunen im Bereich der Daseinsvorsorge. Dem neuen Generalsekretär Mag. Dr. Thomas Weninger sprach Häupl sein umfassendes Vertrauen aus: "Ich bin überzeugt, dass mit Thomas Weninger eine exzellente Wahl im Interesse aller Mitglieder des Österreichischen Städtebundes getroffen wurde. Ich wünsche ihm viel Erfolg für diese große und spannende Aufgabe."

Die Neubestellung eines Generalsekretärs wurde durch die Pensionierung von Dkfm. Dr. Erich Pramböck erforderlich, der mit Ende November mit Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand tritt. Pramböck wurde nach fast 19 Jahren Tätigkeit im Amt des Generalsekretärs von Städtebund-Präsident Bgm. Häupl im Rahmen der Geschäftsleitung bzw. des Hauptausschusses des Österreichischen Städtebundes verabschiedet.

Weninger: "Städtebund-Schwerpunkte Daseinsvorsorge und Finanzen"

In einer ersten Reaktion bedankte sich der designierte Generalsekretär bei den Mitgliedern des Hauptausschusses und bei Präsident Bgm. Häupl für das in ihn gesetzte Vertrauen. "Die Arbeit der nächsten Jahre wird sich sicherlich weiterhin an den vorrangigen kommunalen Themen orientieren. Das ist einerseits auf EU-Ebene die Daseinsvorsorge, die ein ganz wesentliches Element des kommunalen Handelns ist. Wasser, Abfall, Nahverkehr - das sind Dinge, die bei den Kommunen in öffentlicher Verantwortung bestens aufgehoben sind, die hohen Zufriedenheitswerte mit der Dienstleistungserbringung bestätigen das", so Weninger.

"Andererseits wird es ein vorrangiges Ziel des Städtebundes sein, den Finanzausgleich aus Sicht der Städte gut vorzubereiten und in den Gesprächen eine verbesserte finanzielle Stellung der zentralen Orte, also der Statutar- und Bezirksstädte zu erreichen. Denn sie erbringen für ihre jeweilige Region wichtige überörtliche Aufgaben, von den Sportstätten über Bäder bis hin zu Kultur- und Sozialeinrichtungen", hielt Weniger fest.


Lebenslauf von Mag. Dr. Thomas Weninger

Thomas Weninger studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte anschließend eine postuniversitäre Ausbildung am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien.

Von Anfang 1992 bis Ende 1993 sammelte er als Mitarbeiter im KDZ (damals Kommunalwissenschaftliches Dokumentationszentrum; heute KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung) erste Erfahrungen im Kommunalbereich, wobei sein Forschungsschwerpunkt im Bereich Europäische Gemeinschaft (EG) lag. Bereits in dieser Zeit hatte Weninger über Projekte in der EU-Vorbeitrittsphase laufende Kontakte zum Städtebund. Von Anfang 1993 bis Ende 1994 fungierte Weninger zudem ehrenamtlich als Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW).

1994 trat Weninger in die Wiener Stadtverwaltung ein, wo er in der Magistratsdirektion im Koordinationsbüro mit Angelegenheiten der europäischen Integration betraut wurde. In dieser Zeit arbeitete Weninger u.a. am Städtebund-Projekt LOGON mit, das den Kommunalverbänden und Kommunen der EU-Beitrittsländer dabei half, sich rechtlich und organisatorisch auf den EU-Beitritt vorzubereiten.

Ab 2003 leitete Weninger das Referat für Wissensmanagement und Koordination. Im Juni 1997 wurde er zum Geschäftsführer der TINA Vienna (Transport Infrastructure Needs Assessment) GmbH bestellt. Seit November 2004 ist Weninger Leiter der Magistratsabteilung 27, die im Wiener Magistrat im Bereich der Daseinsvorsorge (u.a. Wasserver- bzw. -entsorgung, Abfallbeseitigung, öffentlicher Personennahverkehr, soziale Infrastruktur etc.), der Energie, der Wirtschaftsentwicklung (Arbeitsplätze, Forschung und Technologie) sowie der Abwicklung von Förderungen für das Land bzw. die Stadt Wien federführend ist. Thomas Weninger ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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