English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Bleib am Leben, geh vom Gas

19.10.2005
Zum wiederholten Mal beteiligen sich der Gemeindebund und die Gemeinden an der Verkehrskampagne des ORF. Jedem Gemeindeamt werden in den kommenden Tagen Plakate zu dieser Aktion zugeschickt.

"Der Österreichische Gemeindebund und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterstützen die gemeinsame Verkehrskampagne von ORF, BMI und KfV schon zum wiederholten Mal als Partner", erklärt Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Innenministerin Liese Prokop und ORF-Chefin Monika Lindner. "Im vergangenen Jahr haben wir die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Problem „Alkohol am Steuer“ gerichtet, mit der heurigen Kampagne thematisieren wir eine der Hauptursachen für schwere Unfälle, nämlich die überhöhten Geschwindigkeiten mit der zu viele Menschen schnurstracks in den Tod rasen“, Mödlhammer.

Die meisten Unfälle passieren im Gemeindegebiet

„Als Vertreter der Gemeinden sind wir mitverantwortlich für die Sicherheit ihrer Bürger auf Österreichs Straßen. Fast 40 Prozent der tödlichen Unfälle im Straßenverkehr passieren aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit, viele davon nicht auf Autobahnen oder Schnellstraßen, sondern direkt in unseren Gemeindegebieten, dort wo die Menschen leben und wo die Familien der Opfer zuhause sind“, so Mödlhammer.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nicht-Einhaltung der höchstzulässigen Geschwindigkeit ist eine Verfehlung, die vermutlich jedem von uns schon einmal passiert ist. Gerade das zeigt aber die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Kampagne. Schnell zu fahren oder wirklich zu rasen ist kein Kavaliersdelikt. Dessen sollten wir uns auch dann bewusst sein, wenn wir es eilig haben oder grade mal nicht auf den Tacho geschaut haben – eine der häufigsten Ausreden, wenn Schnellfahrer erwischt werden.

Gemeinden helfen gerne mit

„Die Gemeinden sind hier gerne bereit mitzuhelfen, dass dieses Thema ernst genommen und nicht bagatellisiert wird. Wir tun dies nicht nur, um die Autofahrer selbst zu schützen, wir tun dies vor allem auch, weil bei Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit auch viel zu häufig völlig Unbeteiligte zu Tode kommen. Gerade im Ortsgebiet ist das eine überaus reale Gefahr, denn Raser rasen eben auch über Schutzwege ohne anzuhalten. Deswegen befürworten wir im übrigen auch, dass die Gemeinden selbst Geschwindigkeitsmessungen zur Verkehrsüberwachung durchführen dürfen und die Temposünder auch bestrafen können“, so der Gemeindebund-Präsident.

Die Plakate der aktuellen Kampagne werden nicht nur österreichweit an Verkehrswegen affichiert, auch in jedem Gemeindeamt, jener Verwaltungseinheit, mit der die Menschen im Alltag am öftesten zu tun haben, werden sie angebracht werden. „Das ist unser Beitrag, den wir gerne und mit großem Nachdruck leisten wollen, um Österreichs Straßen sicherer zu machen und Menschenleben zu schützen“, so Mödlhammer.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.