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Erfolgreicher Abschluss des ICNW in Baden bei Wien

04.12.2006
Die Bilanz nach drei Jahren ICNW kann sich sehen lassen: 10. 000 Gemeinden und 100 Millionen Bürger aus 13 europäischen Ländern sind mit an Bord, 300 kommunale Best Practice Beispiele wurden gesammelt und mittels Wissensdatenbank verfügbar gemacht. Initiator des mittlerweile größten kommunalen Netzwerkes in Europa ist der Österreichische Gemeindebund.

Im historischen Stadtratssitzungssaal der Stadtgemeinde Baden fand das Projekt International Communal NetWork (ICNW) nach drei Jahren Projektlaufzeit einen würdigen Abschluss, eine Broschüre mit ausgewählten 40 Beispielen aus den Bereichen kommunale Infrastruktur, Raumplanung und strategische Entwicklung konnte präsentiert werden.

21 Partner aus 13 europäischen Ländern

Im Jahr 2004 hat der Österreichische Gemeindebund ein Netzwerk zum Austausch guter kommunaler Praxisbeispiele initiiert, das 21 Partner, meist kommunale Verbände und regionale Organisationen aus 13 europäischen Ländern vereint. Das Netzwerk, das 10.000 Gemeinden und 100 Millionen Einwohner vereint, wurde maßgeblich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie von den Ländern Kärnten, Niederösterreich und Steiermark finanziert und von der EU als Interreg-Projekt gefördert.

300 kommunale Best Practice Beispiele

Nach drei erfolgreichen Jahren kann eine stolze Bilanz gezogen werden. In 33 Veranstaltungen und 64 Exkursionen wurden mehr als 300, hauptsächlich aus Österreich stammende, kommunale Best Practice Beispiele dokumentiert und mittels einer Wissensdatenbank für die Mitgliedsgemeinden der Projektpartner verfügbar gemacht. Das Projekt bezweckt die Unterstützung, vor allem der ländlichen Gemeinden, mit einem praktischen Erfahrungsaustausch.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bild (v. li): Drimmel, Hink, Staska beim ICNW-Abschluss

ICNW weist ausgezeichnete Entwicklung auf

Badens Vizebürgermeister Kurt Staska begrüßte die Vertreter der Internationalen Projektpartner, der Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes, vortr. HR Dr. Robert Hink, zeigte sich erfreut über die ausgezeichnete Entwicklung des ICNW und betonte anschließend, dass sich die österreichischen Gemeinden in den vergangenen 60 Jahren zu bedeutenden Dienstleistungsunternehmen entwickelt haben. Bürgermeister werden immer mehr zu Managern. Er unterstrich, dass die geschaffene Informationsstruktur ein wichtiger Faktor für künftige Kooperationen darstellt und erklärte, dass der Österreichische Gemeindebund gerne bereit ist, ein Folgeprojekt anzuschließen.

Größtes kommunales Netzwerk in Europa

Als Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gab MR Dr. Gerhard Burian eine kurze Übersicht über die von der Europäischen Union in Zukunft vertretenen Schwerpunkte, welche in erster Linie die Lissabon-Strategie, Göteborg-Strategie, sowie die territoriale Kooperation darstellen werden. Für die von der Europäischen Union angestrebte stärkere Vernetzung von Maßnahmen kann das ICNW, selbst als größtes kommunales Netzwerk in Europa, durchaus als ein Best Practice Beispiel angesehen werden. Dr. Burian merkte weiters an, dass die Gemeinden die wichtigen Kräfte zur Umsetzung von Politiken sind, jedoch unbedingt ein stärkeres Lobbying benötigen.


Verfasser: Mag. Nicolaus Drimmel (nicolaus.drimmel@gemeindebund.gv.at)



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