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Bürgermeister ist "wichtigste Person"

13.12.2006
Zu teils erfreulichen, teils aber auch überraschenden Ergebnissen kommt eine Meinungsumfrage in Vorarlberg: Für 81 Prozent der Bevölkerung ist der Bürgermeister der wichtigste Mann in der Gemeinde, große Zustimmung gibt es auch für den Ausbau interkommunaler Kooperationen.

400 Menschen im Ländle wurden im Auftrag der Vorarlberger Agentur "Team a5" befragt, die Studie "Interkommunale Zusammenarbeit - Aus der Perspektive der Bürger" wurde vom Meinungsforscher Edwin Berndt durchgeführt.

Bürgermeister ist wichtigste Person in Gemeinde

"Für 81 Prozent der Vorarlberger ist der Bürgermeister noch immer die wichtigste Person in der Gemeinde ist", erklärte Agentur-Geschäftsführer Hanno Schuster. In den Städten steige dieser Wert sogar auf 95 Prozent. Im Vergleich dazu bezeichnen nur 19 Prozent "die Unternehmer" als sehr wichtige Personen in der Gemeinde, für 17 Prozent hat der Pfarrer große Bedeutung. Grundsätzlich bewerten 58 Prozent der Befragten die kommunale Entwicklung mit "sehr gut" oder "gut".

Interkommunale Zusammenarbeit im Kommen

Grundsätzliche Zustimmung finden auch Kooperationen zwischen mehreren Gemeinden. 54 Prozent können sich mit dem Gedanken anfreunden, dass mehrere Gemeinden zusammen einen Bauhof betreiben. Auch bei der Altenpflege halten 51 Prozent gemeindeübergreifende Kooperationen für sinnvoll. Klare Ablehnung gibt es hingegen für die Zusammenlegung von Feuerwehren (55 Prozent dagegen), im Volksschulwesen (56 Prozent dagegen) oder bei der Kinderbetreuung (59 Prozent dagegen). Im Kultur- oder Sportbereich ist den Vorarlbergern die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden wiederum sympathisch.

"In Zukunft wird es noch viel mehr interkommunale Zusammenarbeit geben müssen", stellt Meinungsforscher Berndt fest. Dies werde vielfach durch die finanzielle Situation der Gemeinden erzwungen werden, so Berndt, der aber betont, dass man bei der Zusammenarbeit der Kommunen "nichts übers Knie brechen" dürfe. Die Bürger erwarten, dass man sie in derartige Entscheidungen einbeziehe.


Regionale Medien nicht unterschätzen

Überraschend hoch ist der Stellenwert regionaler Medien oder Gemeindeblätter für die Menschen. 76 Prozent geben an, am liebsten Regional- und Gemeindezeitungen als Informationsquelle zu nutzen. Erst dahinter kommen die Vorarlberger Tageszeitungen (69 Prozent). Sehr großen Anklang finden auch die direkten Mitteilungen der Gemeinde oder des Bürgermeisters (62 Prozent). 40 Prozent geben sogar an, dass sie zumindest einmal pro Monat von ihrem Bürgermeister über die neuesten Entwicklungen in der Gemeinde informiert werden wollen. Informationen über Umweltschutz und Ökologie finden 87 Prozent der Menschen "sehr wichtig" oder "wichtig". 79 Prozent wollen über Planungen der Gemeinde besser informiert werden, 76 Prozent wünschen sich mehr Information über aktuelle Bauvorhaben in ihren Heimatorten.


 


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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