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Sturmwarnung:Sicherheitsvorkehrungen für Gemeinden

18.01.2007
Der Orkan "Kyrill" wird in den nächsten Stunden österreichisches Staatsgebiet erreichen. Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 140 km/h wird der Sturm über die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien fegen. Was Sie tun können, um ihre Gemeinde zu schützen und Schaden abzuwenden.

In Vorarlberg, wo der Sturm laut Prognose als Erstes eintreffen wird, wurden die für den Katastrophenfall zuständigen Stellen - Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden und Einsatzkräfte über die bestehende Sturmwarnung informiert.

Krisenstäbe und Einsatzkräfte bereit

Vorgewarnt wurden auch die E-Werke, die Bahn und die Straßenbauverwaltungen. Die Krisenstäbe stünden in Bereitschaft, versicherte Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Auch in den anderen betroffenen Bundesländern wurden Krisenstäbe eingesetzt und die Einsatzkräfte vorgewarnt.

Wie sich Gemeinden gegen mögliche Schäden schützen können

  • Schützen Sie den Fuhrpark ihrer Gemeinde und bringen Sie alle Fahrzeuge nach Möglichkeit in geschlossenen Garagen unter
  • Befestigen oder verstauen Sie alle losen Gegenstände (z.B. am Bauhof). Bei einem Sturm dieser Größenordnung betrifft dies auch große Gegenstände (Container, o.ä.)
  • Fenster, Türen, Rollläden, o.ä. sollten geschlossen werden.
  • Verzichten Sie nach Möglichkeit auf einen Aufenthalt oder Tätigkeiten im Freien (Gemeindemitarbeiter)
  • Zelte und Stände im Gemeindegebiet sollten schnellstmöglich abgebaut werden, Baugerüste und Baumaterial sollte gesichert werden.
  • Fahnen, Transparente, o.ä. sollten eingeholt und verstaut werden
  • Vergewissern Sie sich, dass ihre Gemeindeeinrichtungen für den Notfall mit Taschenlampen, Kerzen, batteriebetriebenen Radios, etc. ausgestattet sind.
  • Informieren Sie die Schul- und Kindergartenleiter in ihrem Gemeindegebiet über den bevorstehenden Sturm.
  • Informieren Sie ihre lokalen Feuerwehrkommandanten und ersuchen Sie um erhöhte Alarmbereitschaft

Tätigkeiten im Außenbereich

Sollte es sich nicht vermeiden lassen, dass Gemeindemitarbeiter oder Bevölkerung im Freien ihrer Arbeit nachgehen müssen, dann sollten diese Personen folgende Sicherheitshinweise beachten:

  • Von Bäumen geht eine große Gefahr aus (umstürzende Bäume, herabfallende Äste), meiden Sie diese nach Möglichkeit
  • Wenn möglich verzichten Sie auf Autofahrten, bei notwendigen Fahrten passen Sie die Geschwindigkeit jedoch den gegebenen Verhältnissen an
  • Halten Sie sich von Gerüsten fern
  • Bleiben Sie fern von herabhängenden Stromleitungen
  • Nicht befestigte Gebäude oder Objekte (z.B. Wohnwagen, andere Fahrzeuge) bieten keinen Schutz vor diesen Wetterereignissen; suchen Sie möglichst Schutz in festen Gebäuden
  • Wenn Sie Schutz in festen Gebäuden suchen, dann benutzen Sie nach Möglichkeit das jeweils unterste Stockwerk
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Fahrten mit Fahrzeugen, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten
  • Besondere Vorsicht bei Fahrten durch Alleen und Wälder
  • Meiden Sie den Aufenthalt im Wald oder in der Nähe großer Bäume
  • Achten Sie auf die Möglichkeit herabfallender Dachziegel oder Äste.

Weitere Infos:

Eine halbstündlich aktualisierte Österreich-Karte mit dem Verlauf des Sturmes finden Sie bei der Unwetterzentrale der Firma meteomedia.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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