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Vergleichen Sie Ihre Gemeindefinanzen

26.01.2007
Steht Ihre Gemeinde auf dem Siegespodest? Immer mehr Gemeinden nützen das Finanzbenchmarking auf kommunalnet.at und vergleichen ihre Daten mit denen anderer Kommunen aus Bezirk, Land und auch österreichweit. Nur auf kommunalnet.at stehen allen österreichischen Gemeinden diese Daten exklusiv in digitaler Form zur Verfügung.

Das Gemeindeamt von Purkersdorf hat allen Grund zum jubeln: Die niederösterreichische Kommune freut sich über eine überdurchschnittlich gute Verwaltung und stellt punkto Personalkosten, Sozialausgaben und Finanzierung Wirtschaftlichkeit unter Beweis.

Im Vergleich mit Bezirk, Land und Bund schneidet Purkersdorf in der Verwaltung überdurchschnittlich gut ab – dies wird aus dem Finanzbenchmarking auf kommunalnet.at ersichtlich.

"Haben Parkinson nicht bei uns sitzen"

Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel führt die effiziente, kostensparende Verwaltung darauf zurück, dass sie eine kleine, überschaubare Einheit geblieben ist. "Wir haben den Parkinson nicht bei uns sitzen. Das heißt, dass es keine Stellen gibt, die sich ausschließlich mit der Organisation beschäftigen. Bei uns regeln Fachkräfte in persönlichen Gesprächen alles, was anfällt. Wenn etwas unklar ist, wird dies auf persönlichem Weg abgehandelt", sagt Humpel im Gespräch mit kommunalnet.at.

"Bürgermeister ist sehr präsent"

"Dabei ist es natürlich eine Hilfe, dass der Bürgermeister in der Verwaltung sehr präsent ist", berichtet der Stadtamtsdirektor, der die Daten der Finanzstatistik über kommunalnet.at bezog. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der straffen, schlagkräftigen Verwaltung. Insgesamt hat die Gemeinde, inklusive Bauhof, Schulen und Bücherei, 103 Mitarbeiter. Im Gemeindeamt selbst sind 21 Personen beschäftigt.

Personalkosten liegen unter dem Durchschnitt

Humpel freuen besonders die Zahlen der Personalkosten, die ja direkt seiner Entscheidungsgewalt unterliegen. "Wir liegen mit den Personalkosten um mehr als 30 Prozent unter dem Durchschnitt und haben um sechs Mitarbeiter pro tausend Einwohner weniger als der Durchschnitt aller Gemeinden in unserem Bezirk. Das beweist, dass wir eine sparsame und wirtschaftliche Verwaltung haben."


Schuldenstand wurde um sechs Millionen Euro verringert

"Seit 2001 hat die Gemeinde keine Darlehen mehr aufgenommen, ausgenommen eine Zuzählung im Jahr 2004 von 65.000 Euro eines bereist früher bewilligten, geförderten, Darlehens für einen Kanalbauabschnitt", erklärt Schlögl.  Zählt man die Rückzahlungen aus den Leasingverpflichtungen dazu, konnte Purkersdorf seinen Schuldenstand in den vergangenen fünf Jahren um etwa 6,2 Millionen Euro verringern.

Purkersdorf hat Primärüberschuss

Erfreulich, merkt Humpel an, sei auch die Entwicklung des Primärdefizits der Gemeinde, das ist die Gesamtgebarung ohne Schuldenaufnahmen und -tilgungen. Während der Durchschnitt der österreichischen Gemeinden in den Jahren 2003 bis 2005 ein Primärdefizit zwischen 0,7 und 2,6 % ausweist, kann Purkersdorf mit einem Primärüberschuss jenseits der zehn Prozent-Marke aufwarten."

"Werden Weg weitergehen"

Für das Gemeinde-Oberhaupt ist nicht nur der niedrige Personalstand ein Indikator für richtiges Gemeindewirtschaften. "Jetzt haben wir Schwarz auf Weiß, dass die ewigen Angriffe der Opposition aus der Luft gegriffen sind. Bei geringer werdendem Schuldenstand, aber steigenden Ausgaben für Soziales und Gesundheit wird klar, wo bei uns der Schwerpunkt liegt. Diesen Weg werden wir weitergehen."

Gemeinden, die auf www.kommunalnet.at registriert sind, können dort ihre Finanzdaten mit den Daten anderer Gemeinden, zurückreichend bis ins Jahr 2001, vergleichen.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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