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Mödlhammer erneut Gemeindebund-Präsident

28.02.2007

Helmut Mödlhammer wurde heute, Mittwoch, erneut zum Präsidenten des Gemeindebundes gewählt. Vizepräsidenten sind die beiden NÖ-Bürgermeister Alfred Riedl (Präs. des GVV der NÖVP) und Bernd Vögerle (Präsident des GVV der SPÖ), der schon bisher auch zweiter Vize des Gemeindebundes war.


Heute, Mittwoch, hat der Österreichische Gemeindebund die personellen und strukturellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Zum Präsidenten der Interessensvertretung von 2.345 österreichischen Gemeinden wurde erneut der Bürgermeister von Hallwang, Helmut Mödlhammer, gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden Bgm. LAbg. Mag. Alfred Riedl (Grafenwörth) und Bgm. Bernd Vögerle (Gerasdorf) gewählt.

Mödlhammer, zugleich auch Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes, geht damit in seine dritte Funktionsperiode als Präsident des Österreichischen Gemeindebundes. Die Amtszeit betrug bisher vier Jahre, diese Amtszeit wurde verlängert und beträgt künftig fünf Jahre. Der ehemalige Journalist und langjährige Hallwanger Bürgermeister Mödlhammer ist seit 1999 Präsident des Gemeindebundes.

Neuer erster Vizepräsident des Gemeindebundes ist der Präsident des Gemeindevertreterverbandes der Volkspartei NÖ, Bgm. LAbg. Mag. Alfred Riedl. Der 54jährige Bürgermeister von Grafenwörth ist seit 2001 oberster Vertreter der niederösterreichischen ÖVP-Gemeinden.

Zum zweiten Vizepräsidenten wurde erneut der Gerasdorfer Bürgermeister Bernd Vögerle gewählt. Vögerle bekleidet diese Funktion schon seit mehreren Jahren. Der 61jährige Vögerle ist seit 2003 das Pendant Riedls in NÖ, nämlich Präsident des Verbandes sozialdemokratischer Gemeindevertreter in Niederösterreich.

Zwei Vizepräsidenten statt bisher fünf

Bislang hatte der Gemeindebund insgesamt fünf Vizepräsidenten, im Rahmen einer Statutenreform wurde diese Anzahl auf zwei reduziert.
Der neue und alte Präsident, Bgm. Helmut Mödlhammer, sieht auf den Gemeindebund große Aufgaben zukommen. "Den Gemeinden werden von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben übertragen", so Mödlhammer. "Leider überlegen sich die zuständigen Politiker nicht immer, wer das alles finanzieren soll." Als Beispiele nannte Mödlhammer u.a. die geplante Einführung der Mindestsicherung oder die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder. Auch im Pflegebereich gebe es für die Kommunen dramatische Kostensteigerungen. "Es kann nicht sein, dass die Gemeinden mit diesen horrenden Kosten allein gelassen werden", so Mödlhammer. Man werde sich vehement dagegen wehren, dass die Gemeinden einseitig und ohne Kostenersatz andauernd finanziell belastet werden.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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