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Neues Kilometergeld tritt heute in Kraft

28.10.2005
Heute, Freitag, tritt die kürzlich beschlossene Erhöhung des Kilometergeldes auch formell in Kraft. Das amtliche Kilometergeld wird für PKW und Kombi um 2 Cent von 0,356 auf 0,376 Cent je Kilometer erhöht.

Firmen, die das Kilometergeld seit der Umstellung auf Euro auf 36 Cent gerundet haben können - laut Informationen aus dem Finanzministerium - auch in Zukunft weiterhin runden. Wer bisher gerundet hat, kann in Zukunft ebenfalls auf 38 Cent runden.

Kilometergeld gibt es nicht nur für PKW und Kombi, sondern auch für Mitfahrende und Motorradfahrer. Das Kilometergeld pro dienstlich mitbeförderter Person wird von 0,043 auf 0,045 Euro pro Kilometer erhöht, jenes für kleinere Motorräder (bis 250 Kubikzentimeter) von 0,113 auf 0,119 Euro pro Kilometer, jenes für größerer Motorräder von 0,201 auf 0,212 Euro.

Die Arbeitnehmer müssen das erhaltene Kilometergeld nicht mehr versteuern, die privaten Firmen können es als Betriebsausgabe steuermindernd geltend machen. Automatisch erhöht wird es zunächst nur für die Beamten beziehungsweise Vertragsbediensteten und für jene privaten Arbeitnehmer, die bei Verwendung ihrer privaten Fahrzeuge für dienstliche Fahrten schon bisher das amtliche Kilometergeld in voller Höhe erhalten haben.

Private Arbeitnehmer ohne eine entsprechende Formulierung im Kollektivvertrag oder ihren Betriebsvereinbarungen werden sich hingegen um die Nachbesserung kümmern müssen. Der Staat zahlt Beamten und Vertragsbediensteten das Kilometergeld, während es die privaten Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern bekommen. Durch das Kilometergeld sollen ihnen die anteiligen Autokosten (Treibstoff, Mauten, Versicherungen usw.) für beruflich bedingte Fahrten mit ihrem privaten PKW abgegolten werden.

Autofahrerklubs kritisieren die zu gerine Erhöhung: "Wegen der Kostensteigerungen in den letzten acht Jahren wäre eine Erhöhung um mindestens 6 Cent auf 42 Cent gerechtfertigt gewesen. Die nun verwirklichte minimale Erhöhung um 2 Cent ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", so ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Die Details zu Kilometergeld und Pendlerpauschale




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