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Budgetdefizit ist geringer als geplant

29.03.2007
Österreich hat ein Budget-Defizit von 3,9 Milliarden Euro. Es beträgt 0,91 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Gemeinden haben sich als wahre Sparmeister erwiesen. Gemeinsam mit den Ländern haben sie ein Plus von 0,4 Prozent erwirtschaftet. Die Staatsschuld soll auf rund 60 Prozent des BIP sinken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste rot-schwarze Doppelbudget in dieser Legislaturperiode wurde heute, Donnerstag, von Finanzminister Molterer dem Nationalrat präsentiert. Angesichts des hohen Wirtschaftswachstums wird das Budgetdefizit des Bundes 2007 und 2008 geringer ausfallen, als noch im Regierungsprogramm angenommen. Wie Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer sagte, soll das gesamtstaatliche Minus heuer bei 0,91 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen (laut Regierungsprogramm sollten es 1,12 Prozent sein). Auch 2008 wird das Defizit mit 0,73 Prozent demnach unter dem ursprünglichen Plan (0,88 Prozent) liegen.

Staatsverschuldung soll weniger als 60 Prozent ausmachen

Erstmals seit Anfang der 90er Jahre soll die Staatsverschuldung im kommenden Jahr auf unter 60 Prozent (59,9) des BIP sinken. Damit liegt Österreich erstmals seit der Euro-Einführung unter der in den Maastricht-Kriterien festgelegten Obergrenze von 60 Prozent. Für heuer ist ein Rückgang der Staatsverschuldung von 62,2 auf 61,2 Prozent geplant.

Bund nimmt 65,7 Milliarden Euro ein

Die Einnahmen des Bundes werden laut Molterer heuer 65,7 Milliarden Euro ausmachen, ausgegeben werden sollen 69,6 Milliarden. Im kommenden Jahr sollen die Einnahmen auf 66,9 Milliarden Euro ansteigen, die Ausgaben auf 69,9 Milliarden Euro.

Schuldenquote sinkt

Unter der Maastricht-Obergrenze lag die österreichische Staatsverschuldung zuletzt 1992 (55,8 Prozent des BIP), kletterte 1993 über die 60 Prozent-Marke und erreichte ihren Höhepunkt 1995 mit 67,9 Prozent des BIP. Seither ist die Schuldenquote im sinken. Teilweise dazu beigetragen hat freilich auch die Ausgliederung von bestimmten Bereichen aus dem Bundesbudget.

1,3 Prozent Minus im Bundesdefizit

Beim Bundesdefizit ist für heuer ein Minus von 1,3 Prozent des BIP vorgesehen (3,9 Milliarden Euro), das im kommenden Jahr auf 1,2 Prozent (drei Milliarden Euro) sinken soll. Das niedrigere gesamtstaatliche Defizit ergibt sich aus dem Beitrag der Länder und Gemeinden, die in beiden Jahren Überschüsse liefern sollen.


 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Budgetzahlen im Detail


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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