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Klimaschutz: 37 Millionen Euro für die Gemeinden

16.04.2007
Im Umfeld des Klimaschutz-Gipfels der Bundesregierung hat sich der Gemeindebund mit einem wichtigen Anliegen durchgesetzt: Die Gemeinden bekommen 37 Millionen Euro aus der Erhöhung der Mineralölsteuer.

"Jene 37 Millionen Euro, die den Gemeinde-Anteil an der Erhöhung der Mineralölsteuer ausmachen, kommen auch tatsächlich den Gemeinden zu Gute und können vor Ort für lokale Klimaschutz-Maßnahmen verwendet werden", freut sich Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer. Zuvor war nicht klar gewesen, ob diese Anteile nicht doch in den großen Klimaschutz-Fonds fließen sollen.

Gusenbauer gab die Zusicherung

"Ich habe heute von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer persönlich die Zusicherung erhalten, dass diese Mittel direkt in die Kommunen fließen", so Mödlhammer. Mit den Geldern sollen Initiativen für wärmedämmende Maßnahmen an Gebäuden wie beispielsweise in Schulen gesetzt werden. Die Nutzung erneuerbarer Energie soll ausgebaut und verstärkt werden. Für 2007 steht ein Drittel der genannten Summe zur Verfügung.


Gemeinden sind als Energiespar-Partner Vorbilder

"Die Gemeinden sind als Energieverbraucher ein kleines Rädchen, spielen aber als Energiespar-Partner für die Bürger eine ganz große Rolle. Wir können mit gutem Beispiel voran gehen", unterstrich Mödlhammer die Bedeutung der Kommunen. Dementsprechend wichtig sei es, die positiven Beispiele für Energieeinsparungen, beziehungsweise Energieautonomie, zu forcieren. Untermauert wird dies durch Zahlen: Die Kommunen verbrauchen im Jahr rund zwölf Millionen Gigajoule. Das sind mit rund 260 Millionen Euro rund 1,3 Prozent des gesamten Energieverbrauches in Österreich. Zwei Dritteln davon geben die Kommunen für die Beheizung von Gebäuden, wie Schulen, Verwaltungseinrichtungen, Sport- und Kulturstätten aus. Ein Drittel der Energiekosten wird für die Beleuchtung von Straßen und anderer Infrastruktur aufgewendet.

Wer spart, der hat!

"Das Ziel jeder Gemeinde ist es zu sparen. Dies kann durch den Einsatz neuer Technologien erfolgen. Vor allem im Bereich des Contracting gibt es für die Gemeinden enorme Chancen, Energie und Kosten zu sparen. Jede dritte Gemeinde hat bereits einen Contracting-Vertrag. Die Zahl der Anbieter, aber auch der Interessierten, wächst. Die Kommunen setzen aber auch Maßnahmen zum Klimaschutz." In Österreich gibt es bereits 650 aktive Klimabündnis-Gemeinden.

Die Ziele des Gemeindebundes

"Das Ziel des Gemeindebundes ist es, die Anzahl der Contracting-Verträge zu verdoppeln, das Ausmaß der erneuerbaren Energie von sieben auf 20 Prozent anzuheben", erklärt Mödlhammer abschließend. Der Gemeindebund-Chef sicherte zu, dass jeder Euro, der aus der Erhöhung der Mineralölsteuer entsteht, in Maßnahmen des Klimaschutzes und die Einsparungen fließt.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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