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Gemeindevertreter besuchten Brüssel

24.04.2007
Vier Besuchergruppen, darunter der Landesvorstand des Oberösterreichischen Gemeindebundes und eine Delegation aus der südsteirischen Kommune Straß, reisten in das europäische Machtzentrum Brüssel zu der Vertretung des Österreichischen Gemeindebundes.

Zwischen dem 11. und 20. April 2007 besuchten insgesamt vier Gruppen den Österreichischen Gemeindebund in Brüssel, darunter die steirische Marktgemeinde Straß, der Landesvorstand des oberösterreichischen Gemeindebundes sowie eine Bürgermeistergruppe aus dem Bezirk Mödling. Vierter im Bunde war das BRG Wiener Neustadt.

OÖ. Gemeindebund setzt besonderes Zeichen

Hervorzuheben ist insbesondere der Besuch des Landesvorstands des Oberösterreichischen Gemeindebundes. Dieser verband gleich drei runde Jubiläen mit Brüssel. "Wir hielten die 200. Vorstandssitzung in Brüssel ab, feiern in diesem Jahr das 60jährige Bestandsjubiläum unseres Landesverbandes und den Geburtstag Europas mit 50 Jahren Römer Verträge. Das war es wert, die Reise nach Brüssel anzutreten", sagt der Präsident des Oberösterreichischen Gemeindebundes Bgm. Franz Steininger im Gespräch mit dem Österreichischen Gemeindebund.

"Europa sind wir alle!"

Die Delegation besprach aktuelle Gesetzesthemen und besuchte die Ständige Vertretung der Europäischen Kommission, wo gemeinderelevante Themen auf der Tagesordnung standen. "Die Europapolitik ist sehr eindrucksvoll mit der Kommunalpolitik vernetzt. Das ist der Eindruck, den wir gewonnen haben und den wir an alle Bürgermeister weiter geben wollen: Europa sind wir alle", betont Steininger.


"Drei hochinteressante, schöne Tage"

 
Von der südsteirischen Gemeinde Straß besuchten mit Bürgermeister Franz Tscherner neun Gemeinderäte und neun Gemeindemitarbeiter das europäische Machtzentrum. Gemeindechef Tscherner bezeichnet die Reise als "drei hochinteressante, schöne Tage." Auch der persönliche Bezug durfte nicht fehlen. Die Leiterin des Büros des Österreichischen Gemeindebunds in Brüssel, Mag. Daniela Fraiß, kommt aus Straß im Bezirk Leibnitz.

EU-Parlament war programmliches Highlight

 
Besonders beeindruckt zeigt sich Tscherner von dem Besuch des Europäischen Parlaments: "Nach der Begrüßung durch die beiden steirischen EU-Parlamentarier Dr. Reinhard Rack und Mag. Jörg Leichtfried wurden wir durch das Haus und sogar in den Plenarsaal geführt . Die Übersetzung in 23 Amtssprachen zeigt neue Dimensionen auf."

Breitgefächertes Programm

Auf dem Programm der steirischen Gemeindedelegation standen der Besuch der Ständigen Vertretung der EU-Kommission, des Steiermark-Hauses und eine Stadtführung durch Brüssel. Dabei fiel auch die nicht so gute Seiten der Metropole auf. "Der Stadtkern ist sauber und schön, in den umliegenden Bezirken sind uns Mängel aufgefallen. Die 19 zu Brüssel zählenden Gemeinden könnten in der Reinhaltung der Infrastruktur verstärkt zusammenarbeiten. Der Polizeiapparat ist schwerfällig." Der Ausflug in das 30 Kilometer südlich von Brüssel gelegene Mecheln in der Provinz Antwerpen hat den Gemeindevertretern gut gefallen. Das Glockenmuseum war ein programmliches Highlight.

"1.000 Bürgermeister fahren nach Europa"

Der Österreichische Gemeindebund veranstaltet unter dem Motto "1.000 Bürgermeister fahren nach Europa" Bürgermeisterreisen in die europäischen Machtzentren. Den Auftakt gab im Jänner 2007 Berlin. Die nächste Reise führt von 7. bis 9. Juni 2007 nach Brüssel. Hier können Sie sich für die Reise anmelden.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl/Mag. Daniela Fraiß (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)


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