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Gehaltsverhandlungen für Beamte beginnen

04.11.2005
Am Montag beginnen die Gehaltsverhandlungen für die knapp 500.000 Beamten und Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst. Die Verhandlungen finden getrennt von Gesprächen übers neue Dienstrecht statt.

Konkretes ist vorerst freilich nicht zu erwarten. Weder gibt es ein Angebot der Regierung noch eine in Zahlen gegossene Forderung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD).
In der ersten Runde legt Wifo-Experte Ewald Walterskirchen seine Einschätzung der ökonomischen Lage dar, auf Basis dieser volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollen dann die Gespräche geführt werden. Konkret sollen die Inflationsprognosen für 2006 und das Wirtschaftswachstum für 2005 die Basis für die Anhebung der Gehälter ab 1. Jänner sein.

Neugebauer kontaktiert Schüssel

Schon im September hat GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer in einem Brief an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel um Aufnahme der Verhandlungen ersucht. Darin hat die GÖD für 2006 nur "eine Gehaltserhöhung unter Berücksichtigung der Abgeltung der Inflationsrate und des Wirtschaftswachstums" gefordert, ohne diese näher zu konkretisieren.

 


Erhöhungsziel unklar

Im Auftrag Schüssels wird wie in den letzten Jahren Staatssekretär Alfred Finz mit den Beamten verhandeln. Im Vorjahr hatte die GÖD für heuer eine Gehaltserhöhung um 2,3 Prozent erreicht. Die Budgetkosten dieses Abschlusses waren mit 214 Millionen Euro beziffert worden. Die als richtungweisend geltenden Metaller haben für das kommende Jahr bereits eine Gehaltserhöhung um 3,1 Prozent ausverhandelt.

Die Gehaltsverhandlungen werden getrennt von den ins Stocken geratenen Gesprächen über das Bundesmitarbeitergesetz geführt, das die Dienstrechte von Beamten und Vertragsbediensteten zusammenführen soll.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst




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