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Vandalismus nimmt stark zu

10.08.2007
Der Vandalismus nimmt in den Gemeinden stark zu. Das wurde durch eine Umfrage von kommunalnet.at bei Österreichs Gemeinden bestätigt. 58% der Gemeinden geben an, dass Vandalismus ein aktuelles Thema ist. Rund 58% dieser Gemeinden sehen sich zudem nicht ausreichend vor vandalistischen Übergriffen geschützt. 73% meinen, dass Videoüberwachung das Sicherheitsempfinden in der Gemeinde heben würde.

Die Umfrage - 197 Gemeinden nahmen bei der in Form einer Online-Erhebung durchgeführten Blitzumfrage teil - spricht eine klare Sprache: Gerade bei mittleren Gemeinden zwischen 1.000 und 4.000 Einwohnern gehören beschädigte Haltestellen, beschmierte Hauswände, zerstörte Telefonzellen o. ä. demnach zum Stadtbild. Kommunalnet.at-Geschäftsführer Michael Vesely: "Dieser Gruppe gehören immerhin knapp zwei Drittel der österreichischen Gemeinden an. Wir werden deshalb verstärkt Inhalte und Angebote zum Thema Sicherheit in unser Portal aufnehmen und die österreichischen Gemeinden bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen Vandalenakte unterstützen."

Weiteres Ergebnis:

51% der Gemeinden meinen, dass der Einsatz von privaten Sicherheitsdienstleistern das Sicherheitsempfinden in der Gemeinde stärken würde.


20 Millionen Euro Schäden

Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer sieht im Ergebnis der Umfrage die Bestätigung für die vielen Klagen der Bürgermeister über Beschädigungen am Gemeindeeigentum. Ziel der Zerstörer seien nicht nur Straßenbeleuchtungen, Parkanlagen, Verkehrszeichen und diverse Hinweisschilder, sondern auch Kinderspielplätze und Friedhöfe. Große Schäden werden auch durch Spray- und Schmieraktionen an kommunalen Gebäuden verursacht. Wenn man die Kosten für die Schadensbehebung einzelner Gemeinden hochrechnet, ergibt sich österreichweit eine Summe von rund 20 Millionen Euro pro Jahr, die aus den Steuergeldern gedeckt werden muss. Viele Gemeinden sähen sich bereits gezwungen, die Überwachung mit privaten Kontrolldiensten durchzuführen, was allerdings eine enorme Belastung in finanzieller Hinsicht bringt. Generell müsse es Aufgabe der Polizei sein, die Sicherheit zu gewährleisten, sagte Mödlhammer, der Innenminister Günther Platter ersuchen wird, einen Schwerpunkt bei der Überwachung von öffentlichen Einrichtungen zu setzen. Darüber hinaus werde man die Bürger über die Folgen von Vandalismus informieren. Viele Jugendliche, bzw. deren Eltern seien sich nicht über die rechtlichen Auswirkungen bei Beschädigung öffentlichen Eigentums bewusst. Eine "besoffene Geschichte" oder eine vermeintliche "Gaudi" enden häufig vor dem Richter mit einer Verurteilung, betont der Gemeindebund-Präsident.

Über kommunalnet.at:

kommunalnet.at ist das E-Government-Portal der österreichischen Gemeinden und und das größte kommunale Online-Medium. Derzeit (Stand: Ende Juli 2007) nutzen bereits 1.790 Gemeinden dieses preisgekrönte Portal. Kernzielgruppen sind Gemeindemitarbeiter/innen und Funktionär/innen. Hinter kommunalnet.at stehen der Österreichische Gemeindebund, seine Landesverbände und die Kommunalkredit Austria.

Rückfragehinweis:  

Kommunalnet E-Government Solutions GmbH 
GF Michael Vesely
+43 (0)1/31 6 31-571
mailto:m.vesely@kommunalnet.at
www.kommunalnet.at


Verfasser: Michael Vesely (m.vesely@kommunalnet.at)


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