English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Tourismus-Deklaration am Dachstein unterzeichnet

12.09.2007
Die Spitzen des Österreichischen Gemeindebundes unterzeichneten die Tourismus-Deklaration auf dem Dachstein. Die von den Kommunen getragene gemeinsame Entwicklungsstrategie für den Tourismus soll künftig besonders in den schwachen ländlichen Regionen mehr Wertschöpfung bringen.

Mit der Unterzeichnung der "Tourismus-Deklaration der österreichischen Gemeinden", die am Dachstein in 2.700 Meter Höhe über die Bühne ging, wollten die Landespräsidenten des Österreichischen Gemeindebundes ein Zeichen setzen. "Die Rolle der Gemeinden für den Tourismus wird oft massiv unterschätzt. Die notwendige Infrastruktur, die Erfolge im Fremdenverkehr überhaupt erst möglich macht, wird ausnahmslos von den Gemeinden bereitgestellt", so Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer.

Tourismus ist Motor der Volkswirtschaft

Initiator der Tourismus-Deklaration ist der Präsident des Steiermärkischen Gemeindebundes, NR-Abg. und Bgm. a.D. Hermann Kröll. "Der Tourismus spielt für die österreichische Volkswirtschaft eine enorme Rolle", wusste Kröll, der selbst viele Jahre Bürgermeister der Tourismus-Gemeinde Schladming war. "Außerdem kommen sämtliche Infrastruktur-Einrichtungen, die für Touristen errichtet werden, ja auch der einheimischen Bevölkerung zugute. Die durch die touristische Nachfrage ausgelösten Gesamteffekte beliefen sich österreichweit 2006 auf mehr als 40 Milliarden Euro. Das entspricht einem BIP-Anteil von rund 16,5 Prozent", so Kröll. "Aufgrund dieser Stellung ist gerade im Tourismus, als einem der wichtigsten Motoren der Wirtschaft, ein Wachstum deutlich über dem Gesamtwirtschaftswachstum nötig."  700.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ab, das ist ein Fünftel aller heimischen Arbeitsplätze. "In diesem Bereich ist daher auch ein weiteres Wachstum der Beschäftigten anzustreben", sagte der steiermärkische Gemeindebund-Präsident Hermann Kröll.


Entwicklungsstrategie der Kommunen als Impulsgeber

Im Sinne der Nachhaltigkeit sei es offenkundig, so Mödlhammer und Kröll weiter, dass verstärktes proaktives Handeln der Gemeinden im touristischen Bereich erforderlich sei. "Eine gezielte, von den Gemeinden getragene, Entwicklungsstrategie für den Tourismus stellt enorme wirtschaftliche und soziale Impulse für die ländlichen Räume dar", so Mödlhammer.

Steuerungsfaktor der regionalen Entwicklung

Der Wirtschaftsfaktor Tourismus sei vor allem auch ein sehr relevanter Teil der regionalen Entwicklung, dabei würden vor allem auch Sport- und Kulturevents eine wichtige Rolle spielen. Durch professionelle Kerngeschäftspolitik, fokussierte Markenstrategie und Präsenz in Vermarktungsnetzwerken könne man in den ländlichen Regionen die Wertschöpfung durch den Tourismus verbessern. Der Fremdenverkehr bietet eine enorme Chance sowohl für die einzelne Gemeinde als auch für gesamte Regionen den Aufbau und Erhalt von Infrastruktur, Schaffung und Ausbau von Arbeitsplätzen sowie die Steigerung der Wertschöpfung zu gewährleisten und sichert so langfristig Einkommen, Wohlstand und Lebensqualität.

Der Österreichische Gemeindebund unterstützt daher die Initiative des Bundes für eine tourismusstrategische Ausrichtung und fordert im Interesse der heimischen Wirtschaft, dass die Gemeinden in den entsprechenden Entwicklungsprozess mit eingebunden werden.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Tourismusdeklaration der Österreichischen Gemeinden (PDF; 108 KB)




Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.