English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
60 Jahre Gemeindevertreterverband der VP-NÖ

14.09.2007

Der Gemeindevertreterverband der VP-NÖ feierte in einem großen Festakt im Schloss Grafenegg sein 60jähriges Bestehen. Prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren mit 1.000 Gästen der Einladung gefolgt.


Der Jubiläumsfestakt zum runden Geburtstag des Gemeindevertreterverband der VP-NÖ ging in Schloss Grafenegg über die Bühne. Die Granden aus Bundes- und Landespolitik sowie namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Kultur waren gekommen, um den runden Geburtstag in stilvollem Ambiente zu feiern. An der Spitze nahmen Landeshauptmann Erwin Pröll, Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky und Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer daran teil. Ein wichtiger Platz wurde auch den Vertretern der Freiwilligen Organisationen eingeräumt.

"Entwicklung der Gemeinden ist Erfolgsgeschichte"

"Die Entwicklung der NÖ Gemeinden in den vergangenen 60 Jahren ist zweifelsfrei eine Erfolgsgeschichte. Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich sind moderne, leistungsfähige Gemeinden entstanden, die ihren Bürgern höchste Lebensqualität und rasches, zeitgemäßes Service bieten", betonte einleitend der Präsident des Gemeindevertreterverbandes der Volkspartei Niederösterreich LAbg. Bgm. Alfred Riedl. Zu den aktuellen Finanzausgleichsverhandlungen konstatierte Riedl bei den Steuererträgen ein Ungleichgewicht zugunsten des Bundes. Dies müsse neben der weiteren Abflachung des abgestuften Bevölkerungsschlüssels und der Garantie der gemeindeeigenen Steuern, vor allem der Grundsteuer, die zentrale Forderung sein.

Pröll sagte finanzschwachen Gemeinden Unterstützung zu

Landeshauptmann Pröll zeigte in seiner Festrede seine Solidarität für die kleinen, struktur- und finanzschwachen Gemeinden. Er sagte ihnen finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes zu. "Es wird keinen Finanzausgleich geben, ohne dass die kleinen und mittleren Gemeinden mehr Mittel erhalten", sicherte der Landes-Chef zu.


Gemeindebund begrüßt Unterstützung durch LH Pröll

"Der Gemeindebund begrüßt Prölls Zusagen zur finanziellen Unterstützung der Gemeinden in den Bereichen Hochwassersoforthilfe und Kinderbetreuung. In Niederösterreich wird die Kinderbetreuung für zweieinhalb-Jährige flächendeckend eingeführt. Das Personal wird um 200 Kindergärtnerinnen aufgestockt. Dafür müssen die Gemeinden Raum schaffen. Ihre Förderungen werden von 20 auf 40 Prozent erhöht", erklärte der Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes vortr. HR Dr. Robert Hink.

Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen

Riedl blickte auch in die Zukunft. "Gerade die Herausforderungen der heutigen Zeit erfordern mehr denn je die Bündelung der Kräfte für sachorientierte Lösungen. Der Gemeinde des Jahres 2015 muss es gelingen, die unterschiedlichen Interessenslagen der Generationen und der Bevölkerungsgruppen auszugleichen. Viele unserer Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf unseren Lebensraum, auf unsere Umgebung. Da ist kein Platz für parteipolitische Spielchen", sagte Riedl.

Mit der Zeitgeschichte untrennbar verwoben

Als Geburtsdatum gilt eigentlich der 10. Oktober 1947. Erster Landesobmann war Landesrat Johann Waltner, dem bis heute sieben weitere folgten: Franz Schöberl, Hermann Laferl, Ferdinand Reiter, Franz Romeder, Edmund Freibauer, Franz Rupp und gegenwärtig Alfred Riedl. Nach 1955 stand der Kampf um echte Gemeindeautonomie und die kommunale Strukturreform im Mittelpunkt. Die 1.652 Klein- und Kleinstgemeinden in Niederösterreich wurden zwischen 1964 und 1971 auf 573 reduziert, wobei der Verband und seine Funktionäre die entscheidende Überzeugungsarbeit leisteten. 1978 wurde der Verband als gesetzliche Interessensvertretung der NÖ Gemeinden in der NÖ Landesverfassung verankert. Er ist heute in 40 Gremien vertreten, um die Interessen der Gemeinden zu wahren.


Verfasser: Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.