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Genossenschaften im kommunalen Bereich

14.10.2007
Die Gründung von Genossenschaften kann in manchen Bereichen für Gemeinden oder gemeinschaftliche Aufgaben eine sinnvolle Möglichkeit sein. Die Ausgabe 3/2007 der RFG-Schriftenreihe zeigt auf, warum diese Organisationsform eine Rennaissance erleben wird.

Eine der ältesten wirtschaftlichen Organisationsformen – die Genossenschaft – feiert ihre Renaissance in den Gemeinden. Der Österreichische Gemeindebund beschäftigt sich seit Monaten intensiv mit der Frage, welche Möglichkeiten die Gründung einer Genossenschaft  einer Gemeinde bieten kann. Eines der ersten Ergebnisse dieser Arbeit ist der vorliegende Band der RFG-Schriftenreihe, der Gemeinden über die verschiedenen Genossenschaftsformen informiert und Handlungsanleitungen anbietet.

Die Gründung von Genossenschaften im Tätigkeitsfeld der Gemeinden bietet nicht nur eine Reihe rechtlicher Vorteile, sie kann auch dazu beitragen, die Einbindung der Bevölkerung in gemeinderelevante Bereiche wieder zu erhöhen. Zunehmend stehen Gemeinden in Österreich nämlich vor dem Problem, dass die Bevölkerung – und dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen – sich kaum noch für die Tätigkeiten ihrer Gemeinde interessiert, geschweige denn aktiv daran Anteil nimmt. So gesehen kann die Genossenschaft in einer Gemeinde, die Bürger in einem höchstmöglichen Ausmaß einbindet, eine von vielen Formen der gelebten Bürgergesellschaft sein.
Dass diese Bürgergesellschaft keine Utopie ist, beweisen zahlreiche erfolgreiche Beispiele aus Österreich aber auch aus den Nachbarländern Schweiz oder Deutschland. Freizeitzentren, Hallenbäder aber auch Nahversorger werden heute sehr erfolgreich von Genossenschaften betrieben, an denen die Bürger finanziell und damit auch ideell beteiligt sind. Das stärkt die Bindung der Bürger an ihre Gemeinde.

Diese Einbindung erhöht nicht nur die Chance auf wirtschaftlichen Erfolg des betreffenden Projektes, sie nimmt die beteiligten Bürger auch stärker in die Verantwortung . Es ist damit ein möglicher Weg  zur Beantwortung des Problems: „Frag nicht, was deine Gemeinde für dich tun kann, frag, was du in deiner und für deine Gemeinde tun kannst.“

Dieser Band gibt Aufschluss darüber, für welche Art von Projekten und Einrichtungen die Gründung einer Genossenschaft eine sinnvolle Option ist. Er gibt aber auch ehrlichen Aufschluss darüber, welche Einrichtungen sich nicht für den genossenschaftlichen Betrieb eignen.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Band 3- 2007: Genossenschaften - Eine Perspektive für Kommunen




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