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Tiroler Gemeindetag in Rum

05.10.2007

Der Tiroler Gemeindetag in Rum war auch in diesem Jahr gut besucht. 200 Bürgermeister und Gemeindevertreter nahmen daran teil. Die Spitzen der Landesregierung und des Gemeindebundes widmeten sich kommunalen Inhalten. Schwerpunktthema waren die Ergebnisse des Finanzausgleichs.


Der Tiroler Gemeindetag 2007 fand am 3. Oktober 2007 in Rum im Bezirk Innsbruck Land statt und verbuchte einen regen Besucheransturm: Rund 200 Gemeindevertreter waren gekommen, um u.a. die Ergebnisse des Finanzausgleichs zu diskutieren.  Hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen an den Podiumsgesprächen teil: Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer, der Präsident des Tiroler Gemeindeverbands LAbg. Bgm. Hubert Rauch, Kommunalkredit-Generaldirektor Dr. Reinhard Platzer, Landeshauptmann Herwig van Staa, LH-Stv. Hannes Gschwentner und Landesrätin Anna Hosp.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinden sind mit Finanzausgleich zufrieden

Nach dem Gemeindetag in Klagenfurt bot sich erstmals wieder die Gelegenheit, aktuelle Themen auf breiter Ebene zu diskutieren. "Alle begrüßen die Ergebnisse des Finanzausgleichs. Die Tiroler Gemeindevertreter sind damit zufrieden, da bedeutende zusätzliche Mittel aus den Ertragsanteilen in die Kommunen fließen", sagte der Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebunds vortr. HR Dr. Robert Hink. Der Präsident des Tiroler Gemeindeverbands Bgm. Hubert Rauch war ein Vorkämpfer. "Er hat als Vorsitzender des Finanzausschusses wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen. Die Verlängerung des Finanzausgleichs, aber auch die automatische Volkszählung über das Zentrale Melderegister ab 2009 wurden positiv aufgenommen", erklärte Hink.

"Nein" zur Abschaffung der Gemeindeaufsicht

Nicht ausschließlich zufriedene Gesichter gab es bei der Staatsreform. Ein Großteil der kommunalen Vertreter lehnte die Abschaffung der Gemeindeaufsicht entschieden ab. Landeshauptmann van Staa stellte klar: "Ich bin für den Rechtsstaat, aber gegen einen Richterstaat, wie er durch die Änderungen in der Verwaltungsgerichtsbarkeit entstehen würde."

"E-Auktion" im Kommen

Auf dem Gemeindetag wurde ein spannendes neues Produkt vorgestellt: Die "E-Auktion" nach dem Bundesvergabegesetz. Mag. Joachim Grießer von Kommunal Consulting brachte in die Entwicklung seine Erfahrung aus 18 Jahren als Bürgermeister von Ötz ein. Grießer erklärte den kufgem-Coup: "Das Bundesvergabegesetz regelt streng, wie Gemeinden bei der Vergabe von Aufträgen verfahren. Schreibt eine Gemeinde einen Auftrag aus, wie zum Beispiel die Errichtung eines Schulgebäudes, und stellt den Bestbieter fest, gibt es für alle anderen Bieter die Möglichkeit noch ein Mal teilzunehmen. Ausgeschlossen davon sind all jene, die bei der ersten Prüfung ausgeschieden sind. In der elektronischen Auktion kann nachgeboten und unterboten werden. Als Rufpreis wird das Angebot des Bestbieters herangezogen."

Kostenlose Pilotphase für Kommunen

Die Autkion läuft völlig automatisch und wird bei der kufgem von einem vierköpfigen Team und Rechtsanwalt Dr. Günther Gast betreut. Startschuss ist am 1. 12. 2007. In einer Pilotphase können die Gemeinden bis 31.3.2007 das Angebot kostenlos in Anspruch nehmen. Das Ziel ist ein österreichweites Etablieren.

Die Ansprechperson für interessierte Gemeinden:

Christian Mayer
Kufgem-EDV GmbH
Tel +43 (0)5372 6902-666 | Fax DW 677
Mobil +43 (0)699 16902 666
Fischergries 2 | 6330 Kufstein
mayer.c@kufgem.at | www.kufgem.at


 


Verfasser: Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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