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Zehn Jahre Amtsmanager

10.10.2007

Seit zehn Jahren wird die Auszeichnung zum "Amtsmanager" vergeben. Auch heuer trugen sich einige österreichische Gemeinden in die Siegerliste ein. Die "Energieregion Strudengau" und eine ELAK-Anwendung aus Gföhl (NÖ) wurden in Wien als "Amtsmanager 2007" geehrt.


Vizekanzler Wilhelm Molterer, Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer und viele mehr kamen ins Museum für Angewandte Kunst, um bei der Verleihung des durch die Wirtschaftskammer initiierten Preises "Amtsmanager 2007" dabei zu sein. In diesem Jahr, unter dem Motto "Leistungsfähige Verwaltung - ein Asset im Standortwettbewerb", wurden 231 Projekte zur Verbesserung und Modernisierung der Verwaltung eingereicht. In den Kategorien "Umwelt und Verkehr", "Anlagengenehmigungsverfahren", "Kommunalverwaltung" und "E-Government" wurden jeweils die ersten drei Gewinner augezeichnet. Zum Jubiläum gab es auch noch eine besondere Auszeichnung.

Energieregion Strudengau auf erstem Platz

Im Bereich Komunalverwaltung (Städte und Gemeinden)machte das Energiesystem der Zukunft für die Gemeinden in der "Energieregion Strudengau" in Oberösterreich das Rennen. 18 Gemeinden sind derzeit Mitglied der EGEM (Energiespargemeinden Land OÖ). Das Ziel des Projekts ist der Aufbau eines regionalen Energiesystems, das die Eigenständigkeit der Mühlviertler Region stärken soll. Derzeit werden mit Kooperationspartnern die Energiedaten von allen Gebäuden erhoben um Sparpotenziale zu errechnen. Dadurch soll zur Nutzung heimischer erneuerbarer Energie angeregt werden.

Den zweiten Platz erreichte die MA 17 der Stadt Wien mit dem "Muttersprachlichen Internetportal wien.at" in den Sprachen Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Türkisch. Die Maßnahme zur Integration umfasst ca. 200 Internet-Seiten, auf denen Neuzuwanderer in Wien die wichtigsten Informationen zu jedem Lebensbereich nachlesen können. Ziel ist es, die Zielgruppe schon vorab in ihrer Muttersprache zu informieren, um Zeit bei Behörden zu sparen. Die Stadtverwaltung demonstriert damit auch ihre Offenheit den "Kunden" gegenüber.

Die Entwicklung eines Elektronischen Aktes (ELAK) und dessen Anwendung von bereits sechs Gemeinden im Bezirk Krems überzeugte die Jury für den dritten Platz des "Amtsmanagers 2007". Das Projekt der Gemeinden in Kooperation mit der Donau-Uni Krems entwickelte eine Verwaltungskooperation im Rahmen des ELAK, um Anwendungen und Verfahrensabläufe in einem einheitlichen Aktenplan zu standardisieren und zu vernetzen.

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1.650 Projekte im letzten Jahrzehnt

Der Wettbewerb hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur in Österreich etabliert. 1.650 Ideen wurden in einem Jahrzehnt von österreichischen und europäischen Verwaltungsebenen eingereicht. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl: "In den vergangenen zehn Jahren hat unser Wettbewerb viele erfolgreiche Initiativen ans Licht gebracht." Während früher eher von Einzelpersonen oder kleinen Projektgruppen eingereicht wurde, so engagieren sich heute mehrheitlich große Teams gemeinsam für eine Innovation. Zum zehnten Geburtstag des "Amtsmanagers" wurden drei Personen mit dem "Amtsmanager des Jahrzehnts" ausgezeichnet.

Bezirkshauptmannschaften ausgezeichnet

Dr. Josef Öberseder von der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen in Oberösterreich und der Landesamtsdirektor a. D. Dr. Werner Brandtner aus Vorarlberg erhielten die Auszeichnung für das Projekt "Effiziente Anlagengenehmigungsverfahren". Dieses Projekt senkt nicht nur die Abwicklungsdauer der Verfahren um ein Vielfaches, sondern bringt auch eine Konzentration der Verfahren bei den Bezirkshauptmannschaften mit sich. Der dritte Preis ging an den Bezirkshauptmann von Neusiedl am See, Martin Huber. Ausgezeichnet wurde ein Projekthandbuch zur Verfahrens- und Terminkonzentration bei der Genehmigung von Anlagen und Großveranstaltungen.

E-Government: 2. Hauptpreis für HELP.gv.at

In der Kategorie E-Government erhielt der behördenübergreifende Amtshelfer im Internet HELP.gv.at aus 57 eingereichten Projekten den 2.Hauptpreis. HELP.gv.at feiert heuer ebenso sein 10-Jahres-Jubiläum wie der Amtsmanager-Wettbewerb. In dieser Zeit errang HELP.gv.at seine Beliebtheit durch bürgerfreundliche und stets aktuelle Aufbereitung komplexer Sachverhalte. Die Anzahl der behandelten Themen ist auf mittlerweile ca. 160 angestiegen und die Benutzerzahlen erreichten 2006 bereits 300.000 pro Monat. Zusätzlich finden sich auf HELP.gv.at über 1.000 Formulare, ein Behördenverzeichnis und ein Begriffslexikon.

Alle Sieger
Alle Einreichungen

Links:
Standardisierte Gemeindeverwaltung Gföhls
Amtsmanager Energieregion Strudengau




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