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Was ist im Todesfall zu tun?

20.03.2009

Der Tod eines Menschen führt bei vielen Angehörigen zu völliger Überforderung in emotionaler und organisatorischer Hinsicht. Schon 2007 wurde ein Ratgeber aufgelegt, der zur Auflage und Entnahme auf Gemeindeämtern zur Verfügung stand. In sehr kurzer Zeit war dieser Ratgeber vergriffen. Nun wurde nachgedruckt, die Bestellung ist wieder möglich.


Rund 75.000 Menschen sterben jährlich in Österreich. Der Tod von nahen Verwandten oder Freunden stürzt die Angehörigen sehr oft in völlige Konfusion und Überforderung. Der erste "Bundesweite Ratgeber für den Todesfall" listet sehr übersichtlich und trotzdem genau auf, welche Amtswege im Falle des Todes eines Angehörigen zu erledigen sind. Er gibt darüber hinaus Auskunft über die Kosten einer Bestattung, über notwendige finanzielle Regelungen sowie über die Zeit nach dem Begräbnis.

"Der erste Weg führt die Angehörigen meist auf die Gemeinde, deswegen ist es wichtig, dass dieser Ratgeber auf allen Gemeindeämtern aufliegt", so Gemeindebund-Chef Bgm. Helmut Mödlhammer. Schritt für Schritt wird in dieser Broschüre sehr anschaulich erklärt, in welcher Reihenfolge Behördengänge zu erfolgen haben und welche Dokumente und Urkunden man für die Abwicklung eines Begräbnisses braucht. Am Ende des Ratgebers ist eine vollständige Liste aller rund 500 Bestattungsunternehmen in Österreich, geordnet nach Bezirken und Gemeinden.

Sperrung der Konten ist oft existenzgefährdend

"Ein großer Teil der Menschen beschäftigt sich mit solch einem Szenario nicht bevor es tatsächlich eintritt", erklärt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer die Motivation, einen solchen Ratgeber aufzulegen. "Viele schreiben beispielsweise in ihr Testament hinein, auf welche Art und Weise sie bestattet werden wollen und wissen nicht, dass das Testament ja überhaupt erst nach der Bestattung geöffnet wird." Auch werden etwa Konten unmittelbar nach dem Todesfall sofort gesperrt. "Für Angehörige ist allein das oft ein existentiell bedrohendes Problem, nicht nur wegen der Bestattungskosten, sondern auch weil sie ja Geld für ihr alltägliches Leben brauchen", weiß der Gemeindebund-Chef.

Gemeindeämter sollen mit Rat und Tat helfen können

"Es geht bei diesem Ratgeber also auch darum, Vorsorge zu treffen. Viele Dinge können Menschen ja schon vor ihrem Ableben nach ihren Wünschen regeln, wir sind damit auf den Gemeindeämtern sehr oft konfrontiert."

Der Ratgeber, eine Kooperation zwischen einem Bestattungsunternehmen, dem Sozialministerium und dem Gemeindebund, kann nun wieder beim Gemeindebund bestellt werden. Noch im Jahr 2009 soll es eine ganz neue Auflage geben, deren Exemplare dann wieder automatisch an jede Gemeinde verschickt werden.

Bestellen Sie den Ratgeber unter:
Bestattung Wien GmbH
0800/555 800

...oder landen Sie ihn hier herunter!





 verfügbare Downloads

Bundesweiter Ratgeber für den Todesfall (2,1 MB)




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