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Gesunde MitarbeiterInnen - starke Gemeinden

25.11.2005
Sieger des Gemeindebund-Wettbewerbs "Gesunde MitarbeiterInnen - starke Gemeinden 2005" ist die Vorarlberger Stadt Feldkirch. Wartberg/OÖ und St. Georgen/Sbg. landeten auf dem Stockerl. Ein Sonderpreis erging an Bregenz.

Erstmals wurde vom Österreichischen Gemeindebund und vom Fonds Gesundes Österreich heuer gemeinsam ein Wettbewerb zur Förderung der Gesundheit von Gemeindebediensteten ausgeschrieben. Die Gewinner sind in erster Linie die GemeindemitarbeiterInnen.

Gesundheit erhalten und fördern

Die Preisträger des innovativen Wettbewerb „Gesunde MitarbeiterInnen – Starke Gemeinden“ wurden heute in Wien ausgezeichnet. Ziel dieses Wettbewerbs des Österreichischen Gemeindebunds und des Fonds Gesundes Österreich war es, Gemeinden zu motivieren, die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen zu erhalten und zu fördern. Die Bewertung erfolgte durch eine hochkarätige Jury unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Maria Rauch-Kallat.

Erster Preis geht an Feldkirch

Der erste Preis wurde der Siegergemeinde Feldkirch in Vorarlberg verliehen, die mit dem Projekt „Rundum Xund“ die Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens der Gemeindebediensteten zum Ziel hatte. Viel Wert wurde auf die Praxisnähe gelegt, denn neben den Vorträgen und Schulungen gab es auch ein breites Angebot an Aktionen: So wurde im Feldkircher Rathaus die „Gesunde Jause“ eingeführt, es gab Lauftraining für AnfängerInnen und vergünstigte Eintrittspreisen in Fitnessstudios und in ein Mineralheilbad. Auch die seelische Gesundheit kam nicht zu kurz: Umfassende Weiterbildung zu Stressabbau und Suchtprävention war ebenfalls Teil des Programms.

„Am Feldkircher Projekt war die Einfachheit und Effizienz der gesundheitsfördernden Maßnahmen ausschlaggebend", erklärt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer. Zudem hat uns gefreut, dass man auch die seelische Gesundheit in Form von Mentaltrainings berücksichtigt hat, das ist neben der körperlichen Gesundheit ein wichtiger Faktor im Berufsleben", so Mödlhammer.


2. Preis an St. Georgen in Salzburg

Ein gutes Betriebsklima mit gesunden und zufriedenen Mitarbeitern zu schaffen, das war der Ansatzpunkt für die Gesundheitsförderung der Gemeindebediensteten in der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg, die den 2. Platz erreichte. Der gesunde Arbeitsplatz wurde in allen Bereichen mit Hilfe einer Arbeitsplatzevaluierung unter die Lupe genommen. Auch wurde den MitarbeiterInnen die Möglichkeit geboten, anonym auf mögliche belastende Umstände hinzuweisen. Erste Teilerfolge gibt es schon: Die Reinigungssituation in Volksschulen wurde zufriedenstellend gelöst, im Bereich vom Bauhof und Kläranlage wurde andere Sicherheitsschuhe eingeführt und eine Arbeitsmedizinerin wird über das Thema Wirbelsäule berichten.

„Dieses Projekt hat die Jury in vielen Belangen überzeugt“, freut sich Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. „Man sieht, mit einem innovativen Zugang ist es möglich, die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen und mit einfachen Methoden zu unterstützen, zudem wird die Evaluierung positiv besetzt und als Chance zur Weiterentwicklung gesehen.“

3. Preis ging an Wartberg/Oberösterreich

Der dritte Preis ging an die Gemeinde Wartberg ob der Aist in Oberösterreich. Zunächst wurden die Probleme der Gemeindebediensteten erhoben, um ein zielgerechtes Angebot erstellen zu können. Titel der Steirischen Initiative war „der Gesundheitszirkel“, der gemeinsam mit umliegenden Gemeinden ausgearbeitet wurde, um eine bessere Umsetzung zu garantieren. Es wurde zum Beispiel in Anwesenheit einer Amtsärztin eine Evaluierung der Arbeitsplätze durchgeführt und mögliche Veränderungen aufgezeichnet. Erste Erfolge davon: – die Anschaffung von 17-Zoll Flachbildschirmen und ergonomischer Sessel.

„Gesunde Mitarbeiter fühlen sich am Arbeitsplatz nicht nur wohler, sie erbringen auch höhere Leistungen und haben weniger Krankenstände. Damit ist allen geholfen und dazu wollten wir die Bürgermeister und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesem Wettbewerb ermuntern“, so Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes HR. Dr. Robert Hink.

Sonderpreis für Vorarlberger Landeshauptstadt

Die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz erhielt einen Sonderpreis für ihr Projekt „Gesund & Vital“. Die Initiative legte ihren Schwerpunkt auf die „Bewusstseinsbildung ‚eigener Körper’, um die Motivation zur aktiven Teilnahme gesundheitsfördernder Aktivitäten zu steigern. In der Praxis bedeutet das für die Gemeindebediensteten in Bregenz nicht nur ergonomische Arbeitsplätze und regelmäßige Augenuntersuchungen, sondern auch Lebensstil- und Ernährungsberatung, es werden eine Rückenschule, Kegeln und Tennis angeboten, es gibt Impfberatungen, Kostenersätze für Vorsorgeuntersuchungen sowie Massagen und sonstige physikalische Maßnahmen wie Lymphdrainage oder Akupressur. Auch Hilfe bei Suchtproblemen kann in Anspruch genommen werden.

„Im Fall von Bregenz haben wir uns aus zwei Gründen für einen Sonderpreis entschieden. Einerseits hat uns der ganzheitliche Ansatz, den man in der Vorarlberger Landeshauptstadt gewählt hat, sehr imponiert. Andererseits waren eigentlich die Landeshauptstädte aus unserem Wettbewerb ausgeklammert, weil sie ja ganz andere Möglichkeiten als kleine Gemeinden haben. Die Stadt hat vorbildlich gearbeitet - Bregenz hat diesen Sonderpreis daher einfach verdient", sind sich die Initiatoren einig. Eine Fortsetzung dieses Wettbewerbs im Jahr 2007 ist geplant.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

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