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Mödlhammer: Mehr Information bei Pflege

27.11.2007
Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer fordert in der Debatte über das Pflegemodell mehr Information durch Sozialminister Erwin Buchinger. Eine Verlängerung der Amnestie wäre nur eine Notlösung.

"Wenn nicht bald etwas passiert, dann muss die Amnestie tatsächlich verlängert werden", stellt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer klar. "Sonst artet das in Chaos aus. "Während Sozialminister Erwin Buchinger kein gutes Haar an seinen Kritikern lässt, fordert Mödlhammer einen "nationalen Kraftakt der Information."  Buchinger erteilte einer Verlängerung der Amnestieregelung eine Absage.

"Derzeitiger Zustand ist inakzeptabel"

Mödlhammer sei nicht prinzipiell für eine Verlängerung der Amnestie. "Experten haben mir gesagt, dass die neuen Modelle sich ausgehen könnten. Dass Problem ist nur, dass sich niemand auskennt, weder die Organisation noch die Betroffenen selbst. Ein Einzelner hat sowieso keine Chance, das neue Modell umzusetzen. Das kann nur über die Pflegeorganisationen gehen. Der derzeitige Zustand ist aber inakzeptabel."


Sozialministerium auf den Plan gerufen

Das Sozialministerium müsse die Pflegeeinrichtungen und Pflegegeldbezieher einladen. Ab 1. Jänner 2008 sollen Betroffene das Selbstständigen- oder das Unselbstständigen-Modell in Anspruch nehmen. Bei Ersterem kann man entweder auf Kräfte aus den Nachbarstaaten zurückgreifen, die nicht in Österreich niedergelassen sind, oder man lässt die Betreuung von Personen mit Gewerbeschein durchführen. Diese müssen jedoch in Österreich niedergelassen sein. Das Sozialministerium fördert diese Betreuung mit 225 Euro. Beim ebenfalls geförderten Unselbstständigen-Modell erfolgt die Anstellung entweder über die Familie des Betroffenen oder über eine Trägerorganisation.

Städte und Gemeinden kritisieren Pflegemodell
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Verfasser: Mag. Nadja Tröstl(nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)




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