English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Gemeindemitarbeiter bekommen Gehaltserhöhung

04.12.2007
Die Gehaltsverhandlungen sind abgeschlossen. Das Ergebnis: Beamte und Gemeindebedienstete bekommen eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich 2,7 Prozent, geringe Gehälter werden stärker erhöht. Dazu kommt eine Einmalzahlung von 175 Euro.

Die fünfte Runde der Beamtengehaltsverhandlungen hat kürzlich eine Einigung gebracht. Beamte und Gemeindebedienstete bekommen ab 1. Jänner 2008 eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich 2,7 Prozent. Dazu gibt es im Mai 2008 eine Einmalzahlung von 175 Euro. Insgesamt steigen damit die Gehälter zwischen 2,8 und 3,8 Prozent, im Schnitt um 3,3 Prozent. Die Gehaltserhöhung kostet dem Bund 270 Mio. Euro, die strukturwirksame Einmalzahlung 40 Mio. Euro.

"Sind mit Ergebnis zufrieden"

Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer zeigte sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. "Für uns ist wichtig, dass die Bezieher kleinerer Einkommen nun eine stärkere Erhöhung bekommen, als die Bezieher höherer Einkommen", stellte Mödlhammer fest. Traditionell wird der Gehaltsabschluss der Beamten auch für die Gemeindebediensteten übernommen.


Gute Nachricht

"Wir haben es uns nicht leicht gemacht, es waren harte Verhandlungen", sagte der ÖVP-Verhandler Staatssekretär Reinhold Lopatka. Es sei gelungen, "sowohl die budgetären Zielvorgaben durch Einmalzahlungen klar im Auge zu behalten" als auch gleichzeitig den Mitarbeitern dank des Konjunkturbonus "eine angemessene Erhöhung zu gewähren und ihre Leistung anzuerkennen", freute sich Lopatka über "eine gute Nachricht" für die rund 400.000 Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

Alle Seiten zufrieden

Mit dem Ergebnis zeigten sich nach der nur etwas mehr als eine Stunde dauernden fünften Verhandlungsrunde alle Seiten zufrieden. Beamtenministerin Doris Bures sprach von einem sehr guten und fairen Abschluss, der auch leistbar sei. Man habe damit sowohl die Verantwortung gegenüber den Beschäftigten wahrgenommen als auch Augenmaß gezeigt, dass das Budget nicht aus dem Ruder läuft. GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer sprach ebenfalls von einem "sehr guten" Ergebnis. Beide Seiten hätten sich aufeinander zubewegt. Der Abschluss werde auch Auswirkungen auf die Massenkaufkraft haben. Die Gespräche seien zwar nicht ganz einfach, aber kollegial verlaufen.


Verfasser: Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.