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"Preis der Kommunen 2007" verliehen

22.01.2008
Der Österreichische Gemeindebund und der Österreichische Städtebund haben bereits zum sechsten Mal den "Preis der Kommunen" verliehen. Wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Hochwasser-Katastrophenmanagement und kommunales Rechnungswesen wurden ausgezeichnet.
Der Österreichische Gemeindebund und der Österreichische Städtebund haben bereits zum sechsten Mal den "Preis der Kommunen" verliehen. Der Preis verfolgt insbesondere den Zweck, wissenschaftliche Arbeiten mit kommunalrelevanten Themen vor den Vorhang zu holen und dadurch einen praxisorientierten Brückenschlag zwischen Gemeinden und Universitäten zu fördern. Zwei Wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Hochwasser-Katastrophenmanagement und kommunales Rechnungswesen wurden dafür von von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Die beiden ausgezeichneten Preisträgerinnen des Jahres 2007 sind die Wirtschaftswissenschafterinnen Verena Adam aus Niederösterreich und Barbara Lehner aus Oberösterreich. Die diesjährige Laudatio hielt der Vizerektor der WU Wien Univ. Prof. Dr. Michael Holoubek.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochwasser-Katastrophenmanagement der österreichischen Kommunen

Die Arbeit der Langenloiserin Verena Adam beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema Hochwasser-Katastrophenmanagement durch die österreichischen Städte und Gemeinden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie sich ein kommunales Hochwasser-Katastrophenmanagement evaluieren und in der Folge verbessern lässt. Die Preisträgerin entwirft ein detailliertes Untersuchungsdesign für kommunales Katastrophenmanagement  und unterzieht dieses einem Praxistest am Beispiel des Katastrophenmanagements beim Hochwasser im Kamptal 2002 und 2005. Die Arbeit wurde von der Jury als überaus praxistauglich beurteilt.

"Katastrophenmanagement ist Langzeitthema"

Der Generalsekretär-Stellvertreter des Gemeindebundes, Mag. Nicolaus Drimmel, betonte, dass das Thema Hochwasser-Katastrophenmanagement für viele Österreichische Kommunen ein Langzeitthema bleiben werde. "Um so wichtiger ist es, dass die vorliegende Arbeit nicht nur wissenschaftlich fundiert ist, sondern mit der Wirkungsprüfung einen Leitfaden für alle Gemeinden enthält", so Drimmel.

Neues kommunales Rechnungswesen

Barbara Lehner aus Andorf (OÖ), setzt sich in ihrer Arbeit mit dem Thema "Neues kommunales Rechnungswesen" auseinander. Der in der derzeit geltenden Voranschlags- und Rechnungslegungsverordnung (VRV) verankerte Buchführungsstil für Österreichs Kommunen führt zu Informationsdefiziten, Intransparenz und mangelnder Ressourceorientierung. Die Arbeit listet die Schwachstellen und Defizite des geltenden Rechts auf und entwickelt an deren Stelle Alternativen. Aus der Arbeit können Ansätze für eine Fortentwicklung der rechtlichen und wirtschaftlichen Situation der österreichischen Städte und Gemeinden und ihrer Selbstverwaltung gewonnen werden.

Beide Arbeiten haben laut übereinstimmenden Statements der kommunalen Spitzenverbände und des Jury-Vertreters bewiesen, dass sie nicht nur einem hohen wissenschaftlichen Anspruch gerecht wurden, sondern auch den thematischen Maßstab des Preises der Kommunen und damit der kommunalen Praxistauglichkeit erfüllten. Das wird auch dadurch dokumentiert, dass beide Arbeiten bereits als Buch erschienen sind.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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