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Plassnik setzt in Sachen EU-Politik auf Gemeinden

24.01.2008
Die Gemeinden sind "die Multiplikatoren des Europabewusstseins". Zu dieser gemeinsamen Ansicht kamen Aussenministerin Ursula Plassnik und Gemeindebund-Präsident Mödlhammer bei einem Treffen. Plassnik wird daher - neben vielen anderen Aktivitäten für Gemeinden - auch die Patronanz über die Bürgermeisterreisen des Gemeindebundes übernehmen.
"Auf Gemeindeebene weiß man nämlich sehr genau, in welchen Projekten ganz konkret die EU engagiert ist, wo etwa europäische Finanzmittel und Know-how drinnen stecken und wo europäische Vernetzungen sichtbar werden", so Plassnik beim Treffen mit Gemeindebund-Chef Mödlhammer und Generalsekretär Dr. Robert Hink. "Ich habe daher anlässlich des Weltfrauentages für den 7. März alle Bürgermeisterinnen des Landes eingeladen. Mit ihnen möchte ich Themen der EU erörtern."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plassnik übernimmt Patronanz über Bürgermeisterreisen des Gemeindebundes

Die Politikerinnen an der Basis würden "am besten Bescheid wissen über die Sorgen und Anliegen, aber auch über die Hoffnungen und Erwartungen der Bürger". Gerade die Frauen, von denen es in Österreich mittlerweile 78 im Amt der Bürgermeisterin gibt, will Plassnik verstärkt ansprechen. "Ich setze auf Frauen, weil sie Erfahrung aus den unterschiedlichsten Lebenswelten einbringen können. Das ist ihre Stärke, aber auch ihre Verantwortung", so Plassnik. Dies schließe natürlich die männlichen Bürgermeisterkollegen keineswegs aus, ergänzte Gemeindebund-Chef Mödlhammer lächelnd. "Ich freue mich auch sehr, dass die Frau Ministerin die Bürgermeisterreisen des Gemeindebundes in europäische Hauptstädte mit der Übernahme einer Patronanz veredelt."

In jedem Halbjahr besuchen Delegationen österreichischer Bürgermeister die Hauptstädte jener Länder, die zu diesem Zeitpunkt die EU-Präsidentschaft innehaben. Die nächste Reise führt vom 7. bis zum 10. Mai 2008 in die slowenische Hauptstadt Laibach. "Dort erwartet die Teilnehmer ein hochkarätiges kommunales und europäisches Programm", so Mödlhammer. "Ich kann nur jedem Bürgermeister und jeder Bürgermeisterin die Teilnahme an dieser Reise empfehlen." 

Europa ist nichts fernes

In Sachen Europa sei man lokalpolitisch bisher oft säumig gewesen, so die Außenministerin weiter. "Europa ist nicht etwas Fernes, was sich in Brüssel oder sonst wo abspielt, sondern wir sind Teilhaber, Mitgestalter und Mitverantworter dieses europäischen Projekts", erklärte Plassnik. "Das kommt am besten auf der lokalen Ebene zum Ausdruck, aber es ist zu wenig bewusst. Wenn Gemeinden konkret ein Europaprofil erstellen, kommt man erst drauf, auf wie vielen Arten Europa im Alltag der Bürger eine wichtige Rolle spielt."


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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