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Informationsoffensive für Gemeindepartnerschaften

06.02.2008
Die EU-Kommission startet eine neue Förderschiene. Das Ziel: Die Gemeinden vor Ort über die Inhalte und Möglichkeiten des EU-Gemeindepartnerschaftsprogramms zu informieren und damit eine höhere Beteiligung an den Ausschreibungen sowie "buntere" Programmvorschläge zu erhalten.

Die EU-Kommmission spricht mit der neuen Förderschiene vor allem Gemeindebünde auf nationaler Ebene oder Zusammenschlüsse mehrerer regionaler oder europäischer Gemeindeverbände an. Diese können sich an der für März 2008 geplanten Ausschreibung beteiligen, wobei jeder Antrag einen Aktionsplan für ein ganzes Jahr enthalten muss. Dieser hat die geplanten Aktivitäten detailliert aufzuzeigen, aufgrund des Pilotcharakters des Projekts kann mit der Umsetzung der Aktionspläne und der Ausschüttung der Förderungen allerdings erst im Jahr 2009 gerechnet werden.

Einfacher Zugang zu Informationen

Die Europäische Kommission und die für Gemeindepartnerschaften zuständigen Exekutivagentur haben vereinbart, dass diese Maßnahmen sowohl Seminare, Publikationen oder den Aufbau von Internet-Tools umfassen können. Wichtig ist der einfache Zugang zu Informationen, eine möglichst große Breitenwirkung und ein allen Gemeinden zugängliches Angebot. Letzteres ist auch der Grund, weshalb nationalen Verbänden bei der Antragstellung der Vorrang gegeben werden werden wird.

Gemeindebund befürwortet Programm

Aus Sicht des Gemeindebundes ist diese Programmschiene zu befürworten, da sie umfassende Informationsvermittlung und Hilfestellungen auf nationaler Ebene zum Ziel hat. Offen ist noch, in welcher Form sich der Gemeindebund in der Koordination beteiligt. Möglich wäre auch die Übernahme der Patronanz über den Aktionsplan, sollten sich ein oder mehrere Landesverbände für die Projektträgerschaft interessieren.

920.000 Euro Gesamtbudget

Die zu erwartenden Förderungen sind jedenfalls mit 80 Prozent der Gesamtkosten großzügig, das Gesamtbudget beträgt 920.000 Euro. Geplant ist, dass pro Mitgliedsstaat der EU jeweils ein Projekt gefördert wird, im Durchschnitt wird also jedes der 27 EU-Länder mit  gut 34.000 Euro rechnen können. Sollten sich einzelne Länder nicht an diesem Programm beteiligen wollen, so erhöht sich naturgemäß die Einzelsumme für jedes teilnehmende Mitgliedsland.


Verfasser: Mag. Daniela Fraiss/Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Programm 2007 bis 2013: Europa für Bürgerinnen und Bürger




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