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Wissenschaftspreis des Gemeindebundes verliehen

09.12.2005
Im stilvollen Ambiente des Wiener Rathauses wurde der diesjährige Wissenschaftspreis der Kommunenvon hochrangiger Prominenz aus Politik und Wissenschaft verliehen. Mit diesem Preis werden hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zu kommunalen Themen ausgezeichnet.

Der Wissenschaftspreis wurde von dem Präsidenten des Gemeindebundes Bgm. Helmut Mödlhammer und dem Präsidenten des Städtebundes Bgm. Dr. Michael Häupl verliehen. Die begehrte Auszeichnung in der Kategorie beste Forschungsarbeit erhielt MMag. Dr. Patrick Segalla, jene für die beste Dissertation ging an Dr. Christian Neuhold. Damit wird auch heuer wieder ein Bogen zwischen Politik und Wissenschaft, sowohl in theoretischer als auch praktischer Hinsicht, gespannt. Die Ausschreibung erfolgte durch Gemeinde- und Städtebund. Helmut Mödlhammer sieht den begehrten Preis, der vor fünf Jahren zum ersten Mal verliehen wurde, als "Beweis für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Gemeinde- und Städtebund". Im Wesentlichen waren bei der Initiierung drei Gründe ausschlaggebend: Das Bestreben, die Arbeit in den Gemeinden wissenschaftlich dokumentieren zu lassen sowie den Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, kommunale Arbeit zu dokumentieren. Last but not least sollte Zweiflern eine fundierte wissenschaftliche Dokumentation geliefert werden.

Die Preisträger: MMag. Dr. Patrick Segalla und Dr. Christian Neuhold


MMag. Dr. Patrick Segalla erhielt den Preis für die beste Forschungsarbeit, die Teil eines größeren Projektes an der Wirtschaftsuniversität Wien war. Gegenstand seiner Arbeit ist ein Vergleich der Regelungsstrukturen kommunaler Versorgungsdienstleistungen in England, Frankreich und Österreich. Der 30jährige Preisträger Segalla ist beruflich beim Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes tätig. "Diese Arbeit zeigt sehr deutlich, dass wir mit dem österreichischen System wirklich gut unterwegs sind, wir brauchen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen", so Mödlhammer.

Der 27jährige Grazer Dr. Christian Neuhold bekam die Auszeichnung für die beste Dissertation. Seine Arbeit trägt den Titel "Die Beteiligung der Gemeinde am Wirtschaftverkehr durch Gründung von Tochtergesellschaften". Neuhold ist derzeit als Sachverwalter im Verein für Dachwalterschaft und Patientenanwaltschaft im steirischen Hartberg tätig. "Diese Arbeit zeigt sehr schön die Abgrenzung zwischen dem hoheitlichen und dem privatwirtschaftlichen Handeln der Gemeinde und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Privatisierungsdebatte", kommentiert Gemeindebund Generalsekretär vortr. HR Dr. Robert Hink.

Wissenschaftliche Arbeiten mit kommunaler Bedeutung

"Es wurden zwei Arbeiten preisgekrönt, die für die Gemeinden eine praktische Bedeutung haben, ohne dabei ein hohes wissenschaftliches Niveau missen zu lassen", lobte Univ.-Prof. Dr. Theo Öhlinger als Vertreter der Jury. "Die Preisträger haben nicht nur eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet, sondern sie beziehen auch Stellung", hob Bgm. Dr. Michael Häupl hervor. "Es freut mich, dass sie dies auch ausgedrückt haben, zwar mit Zurückhaltung aber doch merkbar". Die ausgezeichneten Arbeiten sind laut Mödlhammer nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Gemeinden interessant.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.tröstl@gemeindebund.gv.at)



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