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"Passivhausschule" bringt Schwanenstadt enorme Einsparungen

30.04.2008
Enorme Einsparungen erzielt die oberösterreichische Gemeinde Schwanenstadt mit einer  klimafreundlichen Idee: Dank des Umbaus der Schule auf Passivhaus-Standard werden rund 95 Prozent weniger CO2-Emissionen produziert.
Der Umbau des alten Schwanenstädter Schulgebäudes mit 12 Hauptschul- und acht polytechnischen Klassen hat mit der Einsparung von 95 Prozent an CO2-Emissionen nicht nur einen positiven Effekt für die Umwelt. Satte 400.000 Kilowattstunden Heizenergie und damit nicht weniger als 90 Prozent der bisherigen Betriebskosten der Schule kann sich Oberösterreichs Vorzeigegemeinde im Jahr sparen. Auch die Mehrkosten für die "Ökosanierung" betrugen im Vergleich zu einer normalen Sanierung nur 13 Prozent.

Energiebedarf deutlich geringer

Die bestehende große Schule wurde so erfolgreich auf Passivhaus-Standard gebracht, dass ihr Energiebedarf nur noch dem eines durchschnittlichen Einfamilienhauses entspricht. Im Wesentlichen hat man für die Passivhaustechnik auf vorgefertigte Holzbau-Leichtelemente für die Fassaden zurückgegriffen. Beim neuen Heizsystem wurde auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt. Im Energiekonzept konnte die "natürliche Abwärme" von Beleuchtung, EDV und der im Gebäude befindlichen Menschen gleich bei der Bemessung des Heizenergiebedarfs eingerechnet werden.

Bessere Beleuchtung sorgt für mehr Konzentration

Den Schülern kommt das einfallende Tageslicht in den Klassen besser zugute als früher. Durch die optimale Erneuerung der Belüftungs- und Haustechnik, gibt es nun eine ausgezeichnete Frischluftversorgung sowie die merklich bessere Ausleuchtung mit Tageslicht, die Konzentration und allgemeines Wohlbefinden fördert.

Dieses Projekt wurde für den gemeinsamen Wettbewerb "Klimaschutzgemeinde 2008" eingereicht. Der Bewerb wird von Gemeindebund, Lebensministerium und Verbund, in Partnerschaft mit der Kronenzeitung veranstaltet. Einreichbar sind schon umgesetzte Projekte, aber auch geplante und fixierte Projekte. Das Preisgeld beträgt insgesamt 90.000 Euro und soll in den Siegergemeinden für weitere Klimaschutzmaßnahmen oder -projekte eingesetzt werden. Die Einreichfrist für diesen größten Gemeinde-Wettbewerb Österreichs läuft noch bis zum 18. Mai 2008. Alle notwendigen Details und das Online-Einreichformular finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Einreichung.


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)



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