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FMK und Österreichischer Gemeindebund führten Mobilfunkumfrage durch

27.05.2008
Gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund hat das Forum Mobilkommunikation (FMK) österreichische Kommunen gefragt, inwiefern die Maßnahmen im Rahmen der Österreichischen Mobilfunkvereinbarung geeignet sind, über den Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur zu informieren.
Zufrieden mit dem Ergebnis, dem Rücklauf sowie den hilfreichen Anmerkungen für die weitere Informationsarbeit, zeigt sich FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier nach der Auswertung der aktuellen Mobilfunk-Online-Umfrage bei 2.358 Gemeinden.

Gute Umfrageteilnahme und positive Bewertung der Mobilfunkvereinbarung

Die hohe Zahl der Rückmeldungen von 449 Gemeinden (=19 Prozent), liefert eine repräsentative Datenbasis für die Auswertung. "Entscheidend dafür, dass jede fünfte Gemeinde geantwortet hat, ist aber sicherlich die Kooperation mit dem Gemeindebund", bedankt sich Maier für die gute Zusammenarbeit. Als "sehr erfreulich" wertet er, dass acht von zehn Gemeinden diese Vereinbarung hinsichtlich ihrer Zweckerfüllung als positiv einschätzen.

Gemeinden orten weiteren Informationsbedarf zu Mobilfunk

Für 57 Prozent der Gemeinden war die neu aufgelegte FMK- Broschüre "Mobilfunk. Ein Dialog" eine nützliche Unterstützung. Die technischen Informationsblätter zu neuen Mobilfunkanlagen sind dabei für 55 Prozent sehr hilfreich. Und weitere 53 Prozent fragen nach Materialien bzw. Artikeln, die sie dann in ihrer eigenen Gemeindezeitung veröffentlichen können. Die Rückmeldung, wonach sich nur jede dritte Gemeinde über die Vereinbarung informiert zeigt und mehr Information wünscht, wertet Maier "als klaren Auftrag, dass hier weitere Informationsschwerpunkte gesetzt werden müssen".

"Klare und verständliche Aufklärung ist angesagt"


In die gleiche Kerbe schlägt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer: "Eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Umfrage ist, dass die Gemeinden mehr gut aufbereitete und verständliche Informationen brauchen", so Mödlhammer. "Das FMK und die Mobilfunkbetreiber müssen hier noch viel intensiver als bisher den direkten Kontakt mit den betroffenen Gemeinden suchen. Wichtiger Punkt dieser Informationen muss auch die Strahlenbelastung in der Umgebung von Mobilfunkmasten sein. Mit technokratischen Informationen ist hier niemandem gedient. Klare und verständliche Aufklärung ist angesagt."

Weitere Ergebnisse

137 Gemeinden haben zusätzliche Anmerkungen eingebracht. Dabei ist in 50 Gemeinden Mobilfunk kein Thema.
15 Gemeinden wünschen sich eine bessere Mobilfunkversorgung und somit den Ausbau der Infrastruktur.
Einige Rückmeldungen (11) haben die Forderung nach der Nutzung von Anlagen durch mehrere Betreiber oder Tipps und Wünsche zu Standorten (9) zum Inhalt. 
Acht Gemeinden zeigen sich unzufrieden hinsichtlich der Mitgestaltungsmöglichkeiten der Kommunen und Anrainer oder sehen die Gesundheitsfrage als nicht abgeklärt.
Die übrigen 44 Rückmeldungen beziehen sich auf Anfragen nach ausführlicherer oder auch einfacherer Information, wie zum Beispiel leichter verständliche technische Erklärungen und Artikel für Gemeindezeitung.

Mehr zu den Ergebnissen der Studie finden Sie als Download unter "weitere Informationen".

Die Erkenntnisse aus der Umfrage

"Intensivierung der Informationsarbeit durch Broschüren sowie Bereitstellung von Materialien für die Gemeindezeitung und konkrete Mobilfunk-Messungen", kündigt Maier als Maßnahmen aus der Online-Mobilfunk-Umfrage an. "Wir hoffen, dass durch Transparenz und sachliche Information die Menschen die Technologie weiter mit Überzeugung nutzen", sagt Maier abschließend.

Im Jahr 2001 vereinbarten der Österreichische Gemeindebund und die Mobilfunkbetreiber im Rahmen des Auf- und Ausbaus der flächendeckenden Mobilfunknetze einen offenen und transparenten Informationsaustausch. Die Mobilfunkbetreiber verpflichteten sich zu zeitgerechter und umfassender Information über bevorstehende Bauvorhaben. Der Informationsfluss vom Mobilfunkbetreiber zur Gemeinde ist in einem genau abgestimmten Musterblatt zu den technischen Details festgelegt. Broschüren, Kontaktadressen und klare Verantwortlichkeiten sind ebenso ein wichtiger Bestandteil des Informationsprozesses. Die Bevölkerung soll von ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise informiert werden.


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Ergebnisse der Online-Umfrage zur Errichtung von Mobilfunkanlagen (Doc; 96 KB)




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