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Burgenland präsentiert Energiespar-Netzwerk für Gemeinden

29.05.2008
Das Burgenland will den Gemeinden helfen, Energie zu sparen und hat ein umfangreiches Netzwerk zu dem Thema präsentiert. Das Ziel ist es, bis 2013 eine Umstellung auf alternative Energiequellen zu verwirklichen. Mit Förderungen von bis zu 10.000 Euro will man Privathaushalte zum Klimaschutz motivieren.
Der burgenländische Gemeindeverband (VP) und Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl stellten ihre gemeinsame Initiative zum Thema Energie sparen vor. Als Vorbild in Fragen des Klimaschutzes gilt beispielsweise die Gemeinde Unterabnitz-Schwendgraben im Bezirk Oberpullendorf. Die Gemeinde konnte ihre Energiekosten innerhalb eineinhalb Jahren um 40 Prozent reduzieren. Im Internet hat der ÖVP-Gemeindebund ähnliche positive Beispiele erfolgreicher Energiesparkonzepte von Gemeinden veröffentlicht. Zusätzlich wurden alle anderen Klimaschutzprojekte des diesjährigen Energiespar-Wettbewerbs online gestellt.

Förderungen für alternative Energieanlagen

Das Burgenland stellt Privatinitiativen zum Klimaschutz rund 10.000 Euro zur Verfügung. Konkret erhält ein Privathaushalt, der alternative Energieanlagen wie Solar- oder Photovoltaikanlagen errichten lässt, nicht nur eine Landesförderung kassiert, sondern wird auch durch die Stadt gefördert. So möchte man die Bürger dazu motivieren, Energie zu sparen und ein umweltfreundliches Verhalten an den Tag zu legen. Die Förderungen belaufen sich bei einer Warmwasserbereitung mit Solarenergie durch Photovoltaik auf 340 Euro, für eine Hauszentralheizung mit Solareinbindung kann man bis zu 500 Euro kassieren.

Immer mehr Kommunen bieten gemeindeeigene Solarförderungen
LAbg. Bgm. Leo Radakovits

"Demnächst sollen auch die von Gemeinden angebotenen Förderungen für Alternativ-Energie publik gemacht werden. Beispielsweise bieten immer mehr Gemeinden auch gemeindeeigene Solarförderungen an", so Gemeindebund-Präsident (VP) Leo Radakovits.

Im April diesen Jahres wurde im neuen burgenländischen Baugesetz festgesetzt, dass beim Bau von Wohngebäuden die Energiespar-Standards berücksichtigt werden. Außerdem wurde der sogenannte "Energieausweis" verwirklicht, der als ökologischer "Typenschein" des Hauses gilt. Eisenstadt rechnet in diesem Jahr mit 25 Anträgen für den (An-)Bau von Solar- und Photovoltaikanlagen.

Bis 2013 soll Burgenland stromunabhängig werden

Ein großes Ziel, das nun durch Energiesparmaßnahmen verwirklicht werden soll, ist es, bis 2013 zu 100 Prozent auf alternative Energiequellen umzusteigen. Dazu soll eine Energiesparfibel, ein umfangreicher Leitfaden mit nützlichen Tipps, erscheinen und ein Klimaschutzgipfel stattfinden. Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl spricht sich für die Notwendigkeit des Stromsparens aus. Derzeit sei im Burgenland der Ausbau alternativer Energiequellen deutlich geringer als der Energieverbrauch. Um dem entgegen zu wirken, müssten Einsparungen getroffen werden.


Verfasser: Natalie Pillwatsch (volontaer@gemeindebund.gv.at)



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