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Oberösterreichs Gemeinden wirtschaften gut

17.06.2008
In Oberösterreich wurden aktuelle Gemeindethemen und Finanzentwicklungen bekannt gegeben: Die Zahl der Abgangsgemeinden konnte 2007 reduziert und ein Maastrichtüberschuss erwirtschaftet werden. Darüber hinaus rechnet man 2008 mit einer Steigerung der Ertragsanteile. Doch die großen Herausforderungen für die Zukunft bleiben die Bereiche Gesundheit und Soziales.

"Die Einnahmensituation unserer Gemeinden ist erfreulich, wir haben eine gute Konsolidierungslösung und die aktive Begleitung der Gemeinden im Bereich der Finanzen hat sich ausgezahlt", fasst LR Josef Stockinger bei der Präsentation aktueller Details zur Finanzentwicklung in OÖ Gemeinden zusammen.

Weniger Abgangsgemeinden und Maastrichtüberschuss

Zum Vergrößern direkt auf die Grafik klickenDie Zahl der so genannten Abgangsgemeinden in Oberösterreich - das sind jene Gemeinden, die ihren ordentlichen Haushalt mit den eigenen Einnahmen nicht ausgleichen können - ist von 183 auf 158 zurückgegangen. Die notwendige Zuschusssumme für die Abgangsgemeinden hat sich fast um ein Drittel reduziert.

Zudem hat sich das Ergebnis der Gesamthaushalte der oberösterreichischen Gemeinden im Sinne der Maastrichtkriterien von minus 99 Millionen im Wahljahr 2003 auf einen deutlichen Maastrichtüberschuss entwickelt.

Positive Entwicklung der Ertragsanteile

Zum Vergrößern direkt auf die Grafik klicken.Sehr erfreut zeigt sich Stockinger auch über die positive Entwicklung der Ertragsanteile. Im Jahr 2008 wird statt den prognostizierten 5,9 Prozent eine Einnahmensteigerung von rund 9 Prozent erwartet. Dieses Plus von mehr als 3 Prozent soll 2008 zu einem guten Finanzjahr machen.

 
Zum Vergrößern direkt auf die Grafik klicken.Stockinger betont, dass vor allem die sozialen Herausforderungen dem Gemeindebudget zu schaffen machen. Die Ausgaben für Soziales und Gesundheit wachsen deutlich schneller als die sonstigen Einnahmen.

Gemeindeeigene Kommanditgesellschaft

Die von LR Stockinger initiierte innovative Finanzierungskonstruktion der gemeindeeigenen Kommanditgesellschaft (KG) ist mittlerweile landesweit anerkannt und wird in anderen Bundesländern kopiert. Ziel dieses Unternehmens ist es, die Vorsteuervorteile zu nutzen. Der Steuervorteil bedeutet, dass mit dem selben Geld nicht nur fünf, sondern sechs Projekte verwirklicht werden können. Dies kann, laut Stockinger, mit sehr einfachen und intelligenten Rechts- und Steuerkonstruktionen auch in kleinen Gemeinden ermöglicht werden.


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Presseunterlagen Aktuelle Gemeindethemen und Finanzentwicklung in Oberösterreich (PDF; 648 KB)




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