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60 Jahre steiermärkischer Gemeindebund

19.06.2008
Seit sechs Jahrzehnten vertritt der Steiermärkische Gemeindebund die Interessen der steirischen Gemeinden gegenüber Bund und Land. Bei der Jubiläumsfeier in der Steinhalle von Lannach war dementsprechend hohe Prominenz anwesend.
Neben Landeshauptmann Mag. Franz Voves konnten unter anderem Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, Landesrat Johann Seitinger, Siegfried Schrittwieser, Präsident des Landtages Steiermark, Landesamtsdirektor Dr. Gerhard Ofner, Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari von Präsident Dirnberger sowie Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer und sein Generalsekretär Dr. Robert Hink bei der Feier begrüßt werden.

Der Präsident des Gemeindebundes LAbg. Bgm. Erwin Dirnberger betonte die gute Zusammenarbeit des Gemeindebundes mit dem Städtebund und forderte mehr Unterstützung beim Finanzausgleich für Gemeinden, die unter der Bevölkerungsabwanderung leiden. Auch über die Entwicklung der Europäischen Union äußerte sich der Präsident des Gemeindebundes: „Gerade die Gemeinden sind gefordert, mehr zum besseren EU-Verständnis der Bürgerinnen und Bürger zu tun.“

Univ.-Prof. DDDr. Waldemar Hummer vom Institut für Völkerrecht, Europarecht und Internationale Beziehungen der Universität Innsbruck hielt bei der Feier einen Festvortrag, der die Zukunft der Gemeinden in einem ständig größer werdenden Europa zum Thema hatte.

Gemeinden bieten Heimat

Auch LH Franz Voves kam gratulieren und ging auf die Herausforderungen für die Gemeinden in den nächsten Jahren ein: „Gerade durch den immer härter werdenden globalen, aber auch europäischen Wettbewerb der Regionen sind unsere Gemeinden immer stärker gefordert. Mit unserem steirischen Projekt RegioNext arbeiten wir daran, dass unsere steirischen Gemeinden in diesem Wettbewerb bestehen können und, dass gleichzeitig die Menschen nicht gezwungen sind aus den Regionen abzuwandern sondern dort weiterhin ihre Heimat finden können.“

LH Voves, Präs. Dirnberger, LH-Stv. Schützenhöfer (v.l.n.r.)

Voves-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer lobte die Arbeit der kleineren Gemeinden: „Für das Funktionieren unserer Gesellschaft sind gerade die kleinen Gemeinden und die Kleinregionen besonders bedeutend. Hier finden die Menschen jene Vertrautheit und Geborgenheit, die sie aus der Tradition heraus gewohnt sind und auch für die Zukunft erhalten wollen. Dabei erfüllt der Steiermärkische Gemeindebund eine ganz wichtige Rolle.“

Überparteiliche Interessensvertretung für Gemeinden

Der Steiermärkische Gemeindebund wurde 1948 als überparteilicher Verband von den kleineren Gemeinden der Steiermark gegründet, um gemeinsam ihre Belange besser und wirksamer durchsetzen zu können. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Institution zu einer anerkannten und leistungsfähigen kommunalen Interessensvertretung. Heute sind alle 542 steirischen Gemeinden, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Graz, Mitglieder des Gemeindebundes.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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