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Tourismusausschuss zeigt Bedeutung kleiner Kommunen

30.06.2008
Das Österreichische Institut für Raumplanung arbeitet im Auftrag des BMWA an einer Studie um die Bedeutung der Gemeinden für den Tourismus – die derzeit zu wenig bekannt ist – auf wissenschaftlich fundierter Basis darzustellen. Die Ergebnisse der Studie sollen im Rahmen der Fachtagung des Gemeindetages am 18. September präsentiert werden. Erste Zwischenergebnisse wurden dem Tourismusausschuss Mitte Juni vorgestellt.
Bürgermeister Ernst Schöpf aus Sölden wird stellvertretend für die Österreichischen Tourismusbürgermeister bei der Fachtagung am Podium sitzen. Er erklärt die kommunale Rolle wie folgt: „Die Gemeinden sind die Wegbereiter, Koordinatoren und häufig auch Unterstützer für einen erfolgreichen Tourismus. Infrastruktur, Subventionen und Daseinsvorsorge sind nur einige Schlagwörter in diesem Zusammenhang.“ Nicht zu vernachlässigen ist schließlich die volkswirtschaftliche Bedeutung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die einen geschätzten Anteil von über 20% des BIP in Österreich hat.
 
Kleine und mittlere Gemeinden sind Leistungsträger des Tourismus

Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass tourismusintensive Gemeinden wie beispielsweise Sölden oder Lech eine städtische Bevölkerungsdichte aufweisen. „In Spitzenzeiten müssen wir uns in Sölden vor keiner Großstadt verstecken. Wir bewältigen die gleichen logistischen Herausforderungen und sorgen mit einer funktionierenden Daseinsvorsorge für hochwertige Lebensqualität – vielfach jedoch bei günstigeren Kosten“, gibt sich der Bürgermeister selbstbewusst. Vergleichsweise verzeichnen die Tourismusgemeinden jedoch weit geringere Gemeindeeinnahmen pro potenziellem Einwohner.
 
Besonders wichtig erscheint Schöpf, dass mit der Studie die Rolle der Gemeinde als Basis jeglichen Tourismus manifestiert wird. Wo liegen die kommunalen Herausforderungen für die Infrastruktur? Welchen Anforderungen muss eine Gemeinde für erfolgreichen Tourismus gerecht werden? Welche Leistungen werden von den Gemeinden erbracht? Diese Fragen wurden im Tourismusausschuss aufgeworfen und sollen im September beantwortet werden.
 
Die Ergebnisse der Studie werden sicherlich für jeden Bürgermeister einen Newswert darstellen, die dieser vom Gemeindetag in seine Gemeinde mitnehmen kann.
Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)



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