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Hohes Ansehen von Gemeindepolitikern

29.12.2005
Eine jüngst veröffentlichte Umfrage des market-Insitituts bescheinigt Gemeindepolitikern das höchste Vertrauen in der Bevölkerung. Die Lokalpolitiker liegen im Ansehen damit weit vor der Landes und der Bundespolitik.

EU-Skepsis, Politikverdrossenheit, Bürgerferne gehören zum vertrauten Repertoire im politischen Diskurs. market ging in dieser aktuellen Studie der Frage nach, ob das Vertrauen der Bürger/innen in die politischen Institutionen generell schwindet oder ob sie differenzieren. Die Ergebnisse zeigen neben der EU-Skepsis vor allem ein Ver-trauensdefizit bezüglich einer der tragenden Säulen unseres demokraischen Systems, nämlich des Parlaments. 60 Prozent haben laut eigenen Angaben wenig bis überhaupt kein Vertrauen in die Volksvertretung.

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die politischen Institutionen streut weit. Je näher die Institutionen beim Bürger angesiedelt sind, desto größer ist ihr Vertrauen.    


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das größte Vertrauen bringt man der Gemeindevertretung (68 Prozent) und der Landesregierung (64 Prozent) entgegen. Die österreichische Sozialpartnerschaft (53 Prozent) liegt hier im Mittelfeld und genießt ein höheres Vertrauen als beispielsweise die Bundesregierung oder das Parlament. Allerdings ist das Vertrauen in die Sozialpartnerschaft altersabhängig – das höchste Vertrauen wird ihr von den über 50-Jährigen entgegengebracht. Mit 19 Prozent Nennungen bildet die EU-Kommission das absolute Schlusslicht – ihr  misstraut die überwältigende Mehrheit. Neben der Bundesregierung (40 Prozent) bewegt sich  auch die Volksvertretung (40 Prozent) in punkto Vertrauen auf dünnem Eis – und das vermutlich schon seit längerer Zeit: Denn bei einer ähnlichen market-Umfrage 2003 gaben damals lediglich 19 Prozent an, ein parlamentarisches System sei ihnen persönlich außerordentlich wichtig.

Nach demographischen Merkmalen betrachtet, fällt vor allem  das geringe Vertrauen der mittleren Generation auf: Denn bei den 30- bis 49-Jährigen ist das Vertrauen in alle abgefragten Institutionen unterdurchschnittlich ausgeprägt. Nach den Berufsgruppen vertrauen leitende Angestellte und Beamte am stärksten in die politischen Institutionen, Arbeiter am geringsten. So haben zum Beispiel 53 Prozent der leitenden Angestellten und Beamten ein großes Vertrauen in das Parlament, während das bei den Arbeitern nur bei jedem Vierten der Fall ist.


Verfasser: Market Institut (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


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