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Klimaschutzgemeinden 2008 stehen fest (mit Fotos und Videos)

06.10.2008
Der größte Klimaschutz-Wettbewerb Österreichs für Gemeinden ist entschieden. In einer glanzvollen Gala im Wiener Konzerthaus wurden in drei Kategorien Großschönau (NÖ), Güssing (Bgld) und Munderfing (OÖ) jeweils zur "Klimaschutzgemeinde Österreichs 2008" gewählt. Die Freude war bei den Siegern riesig, auch die zweit- und drittplatzierten Gemeindevertreter strahlten, schließlich wurden Preisgelder von insgesamt 90.000 Euro ausgeschüttet. Wir stellen Ihnen die besten Bilder der Gala in einer Fotogalerie zur Verfügung, über die besten Projekte gibt es Kurzvideos.

In drei Kategorien wurden "Österreichs Klimaschutzgemeinden 2008" kürzlich ausgezeichnet. Nun gibt es über die drei Siegerprojekte sowie über die bestplatzierten anderen Gemeinden kurze Videos. Schauen Sie rein und sehen Sie, mit welchen Ideen und Innovationen die Gemeinden zum Klimaschutz beitragen.

Hier gehts zu den Kurzvideos der Siegerprojekte in den einzelnen Kategorien.

Das bei vielen Gemeinden mit Spannung erwartete Ergebnis des Wettbewerbs "Österreichs Klimaschutzgemeinde 2008" steht seit kurzem fest. Mehr als 80 Gemeinden hatten sich daran beteiligt und die teils sehr intensiven Anforderungen und Unterlagen für den Wettbewerb eingereicht.

Ein sichtlich entspannter und aufgeräumter Sepp Pröll, Umweltminister und Neo-Parteichef, überreichte gemeinsam mit Gemeindebund-Präsident Mödlhammer und Verbund-Generaldirektor Michael Pistauer die Preise. Als sichtbare Auszeichnung erhielten die Gemeinden eine grüne Ortstafel in Originalgröße, Urkunden sowie die Siegerschecks. "Wir wollen die Siegergemeinden weiter anspornen", so Gemeindebund-Chef Mödlhammer. "Deshalb sind die Preisgelder auch für weitere Klimaschutz-Projekte zweckgebunden."  

Begeisterung bei Gemeinden und Organisatoren Begeistertes Initiatoren-Team: Umweltminister Pröll, Gemeindebund-Chef Mödlhammer, Moderatorin Stöckl und Verbund-Chef Michael Pistauer.

Neo-ÖVP-Chef Pröll und Verbund-General Pistauer waren sichtlich angetan von der Qualität der Projekte und der Begeisterung der Gemeinden. "Ich hätte mir nie vorgestellt, dass in den Gemeinden eine solche Innovationskraft steckt", so Pistauer. "Ich bin froh, dass wir diesen Bewerb als Partner mitbegleiten dürfen." Für Umweltminister Pröll ist die Vorbildwirkung der Gemeinden der wichtigste Punkt: "In den Gemeinden, wo auch die Verwaltung Aktivitäten für den Klimaschutz setzt, dort funktioniert das auch in der Bevölkerung. Die Vorbildwirkung ist gewaltig." Die aktuelle politische Situation konnte Pröll nichts anhaben. "Wer sagt denn, dass wir verhandeln", so Pröll lächelnd auf eine entsprechende Frage der Moderatorin.

Moderiert wurde der Galaabend von ORF-Moderatorin Barbara Stöckl, die neben vielen anderen Prominenten auch ihren eigenen Chef, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz begrüßen konnte. Die Kronenzeitung, ebenfalls Partnerin des Bewerbs, war durch Christoph Dichand ebenfalls höchstrangig vertreten. Die ausgezeichneten Gemeindevertreter fühlten sich sichtlich wohl, nach der Preisverleihung gab es ein hochqualitatives Dinner, mit Spezialitäten aus den "Genuss-Regionen".  

Gewinner Güssing: "Ist nicht immer leicht, Widerstände zu überwinden".Klimaschutz heißt auch, Widerstände zu überwinden

"Es ist sehr berührend und ein riesiger Ansporn, wenn man für langen Einsatz, der oft auch mit Widerständen verbunden ist, eine solch wichtige Auszeichung bekommt", freute sich einer der Sieger-Bürgermeister. Fast alle Gemeindevertreter nutzten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Umweltminister auf Fotos ablichten zu lassen.


Kategorie "Bewusstseinsbildung"

Gemeinde Projekt Preisgeld
1. Platz: Munderfing (OÖ) Entwicklung eines Energiebaukastens zur Umsetzung eines lokalen Energiekonzepts. Einbindung aller Betriebe und der Bevölkerung. Ziel: Bewusstseinsbildung und Senkung des Energieverbrauchs. mehr 10.000 Euro
2. Platz: Amstetten (NÖ)

Die Initiierung von Vorzeige-Klimaprojekten im stadteigenen Bereich,  Unterstützung von Unternehmen, die positive klimarelevante Maßnahmen setzen. Vielen Förderungen für Energiesparen, Umwelt- und Klimaschutz. Einrichtung der "Ökoenergiemeile", die Abhaltung des jährlich stattfindenden "Energietages", die Ausschreibung des "Klimaschutzpreises der Stadtgemeinde Amstetten", die Einrichtung der "green academy" beim RIZ Amstetten, der Ausbau und Lückenschluss beim Radwegenetz sind weitere Punkte der Klimaschutzbemühungen der Stadtgemeinde. mehr

5.000 Euro
3. Platz: Energieregion Strudengau (OÖ) 18 Gemeinden haben sich in diesem Projekt zusammengeschlossen und die Energieregion Strudengau gegründet. www.energieregion.org 3.000 Euro

Kategorie "Energieeffizienz"

Gemeinde Projekt Preisgeld
1. Platz: Großschönau (NÖ) "Sonnenplatz Großschönau": Errichtung eines Passivhausdorfes, in dem Familien "Probewohnen" können. mehr 20.000 Euro
2. Platz: Wieselburg (NÖ) Details zum Projekt folgen in Kürze. 10.000 Euro
3. Platz: Hallein (Sbg) Weitgehende Umstellung der Energieerzeugung auf Fernwärme, die mit Hackschnitzel betrieben wird. 6.000 Euro

Kategorie "Erneuerbare Energie"

Gemeinde Projekt Preisgeld
1. Platz: Güssing (Bgld) Seit vielen Jahren ist die burgenländische Gemeinde Pionierin bei erneuerbaren Energien. Sie ist völlig energieautark, sie produziert sogar weit mehr Energie, als benötigt wird. Durch die Ansiedelung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen wurden allein in diesem Bereich mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. 20.000 Euro
2. Platz: Euratsfeld (NÖ) Details zum Projekt folgen in Kürze. 10.000 Euro
3. Platz: Gutau (OÖ) Details zum Projekt folgen in Kürze. 6.000 Euro

Der Wettbewerb zu Österreichs Klimaschutzgemeinde soll auch im Jahr 2009 seine Fortsetzung finden.

Hier gehts zu den Kurzvideos der Siegerprojekte in den einzelnen Kategorien.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 Bildergalerie





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