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Erste .eu Domains wurden validiert

12.01.2006
Wien und Baden hatten Anträge auf eine .eu Domäne gestellt und werden unter den ersten Städten sein, die eine EU-Internetadresse haben. Der Vorteil ist eine klare Zuordnung der Teilnehmer zur Europäischen Union.

Der österreichische Domainregistrar http://www.DomainName.at teilte Baden und Wien zu Jahresbeginn mit, dass deren Domainanträge erfolgreich durch die Validierungsstelle bearbeitet wurden. Neue .eu Domänen, zum Beispiel "wien.eu", "vienna.eu" und "baden.eu", sollen Städten und Gemeinden einige Vorteile bringen. Zunächst soll dadurch eine klarere Zuordnung zu der Europäischen Union sowie ein gemeinsames Auftreten der Gemeinden geschaffen werden.

Höherer Bekanntheitsgrad und klare Zuordnung der Gemeinden zur EU

"Der Bekanntheitsgrad wird dadurch erweitert. Konnten Städte und Gemeinden bisher über ihre Internetadressen nur regional zugeordnet werden, werden sie es künftig europaweit sein", so Ing. Markus Aumann von der EDV-Abteilung der Stadtgemeinde Baden. Baden bei Wien stellte am 20. September 2005 den Antrag auf die .eu Domäne, der am 2. Jänner bestätigt wurde. Mit Ablauf der 40tägigen Einspruchsfrist wird die neue Domäne im Februar 2006 freigeschaltet. Die Homepage von Baden bei Wien wird dann über drei Internetadressen abrufbar sein: http://www.baden.eu, http://www.baden.gv.at und http://www.domainname.at. Die Frist für die bevorzugte Registrierung, "Sunrise 1"-Periode genannt, läuft bis 6. Februar 2006. In dieser Periode können Gemeinden und Städte, Öffentliche Einrichtungen aber auch Inhaber von Schutzmarken bevorzugt an der Zuteilung der Domänen teilnehmen. Die "Sunrise 2"-Periode startet am 7. Februar 2006.

Die Registrierung: "Step by step"

In einem ersten Schritt bestellt der Antragsteller - etwa eine Gemeinde - bei einem Registrar die von ihm gewünschte Domäne. Anschließend wird eine Rechnung gestellt, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Rechtsanspruch des Kunden richtet. Die Gemeinden zahlen derzeit 75 Euro pro Registrierungsantrag. Dieser Preis setzt sich aus Registrierungs-, Validierungs- und Bearbeitungsgebühr zusammen. Zusätzlich werden vom Kunden die Rechtsansprüche ausgefüllt. Die Antragsteller können beim Österreichischen Validierungsstützpunkt Erkundigungen einholen. Nur Stadtgemeinden haben das Recht, Anträge auf die Zustellung einer .eu Domäne zu stellen. Dazu ist ein Nachweis mit der Unterschrift des jeweiligen Bürgermeisters erforderlich. Örtliche Verbände wie etwa ein Tourismusverband können sich nicht registrieren lassen. Anschließend wird der Antrag abgeschickt und man kann auf http://www.whois.eu den Status der Antragsteller überprüfen. Ersichtlich ist, ob die Domäne schon aktiviert wurde. Der Validierung des Antrages folgt eine Einspruchsfrist von 40 Tagen. Verstreicht diese Frist, wird die Domain aktiviert. Der Registrar "DomainName" ist spezialisiert auf die Einführung von neuen Domainendungen und kann dabei auf eine hohe Erfolgsquote verweisen.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.tröstl@gemeindebund.gv.at)


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