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Beamten-Gehaltsverhandlungen starten

27.10.2008
Die Gehaltsverhandlungen für Beamte betreffen traditionell auf die Gemeindebediensteten. Nun haben diese Verhandlungen mit der ersten Runde begonnen, erste Zwischenergebnisse liegen schon vor. Am 5. November wird weiter verhandelt.

Mit der Abklärung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen starten am Montag, 27. Oktober 2008, die Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Eingeladen wurde dazu als Experte Alois Guger vom WIFO. Eine konkrete Forderung der Gewerkschaft oder ein konkretes Angebot des Dienstgebers wird es noch nicht geben, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) verlangt vorerst nur ganz allgemein eine Erhöhung der Bezüge unter Berücksichtigung der Abgeltung der Inflation und des Wirtschaftswachstums. Die Beamten sind nach den Metallern und den Handelsangestellten die dritte große Gruppe, die in die Herbst-Lohnrunde einsteigt.

"Erfreulicherweise können wir auch schon erste Ergebnisse vermelden", so Gemeindebund-General Dr. Robert Hink, der die Gemeinden bei diesen Verhandlungen vertritt. "Positiv ist, dass die Regierung Wert darauf legt, für alle drei Gebietskörperschaften (Bund, Länder und Gemeinden) ein gemeinsames Ergebnis zu erzielen", so Hink. Positiv sei auch, dass die Inflation mit 3,45 Prozent (von Oktober 2007 bis September 2008) ausser Streit gestellt worden sei und als Grundlage für weitere Gespräche herangezogen werde. "Das WIFO hat nun den Auftrag bekommen, bis zur nächsten Verhandlungsrunde fundierte Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung vorzulegen", berichtet Hink.

Jedes Prozent Lohnerhöhung kostet 106 Millionen Euro

Bei den Gehaltsverhandlungen trifft GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer erstmals auf Staatssekretär Andreas Schieder. Beide Chefverhandler sind auch in die Koalitionsverhandlungen eingebunden, Neugebauer verhandelt für eine mögliche Große Koalition auf ÖVP-Seite den Sozialbereich und Schieder für die SPÖ den Komplex Außenpolitik und EU.

Verhandelt wird für die rund 350.000 Beamten und Vertragsbediensteten beim Bund, in den Ländern und in den Gemeinden. Jedes Prozent Gehaltserhöhung schlägt sich für den Bund mit Kosten von 106 Millionen Euro nieder. Für heuer hatten die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes eine Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent erhalten. Dazu gab es im Mai eine Einmalzahlung von 175 Euro.




Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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