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Gemeindebund und Bundesforste beschreiten gemeinsamen Weg für Österreichs Kreative

03.11.2008
Wie die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben auch die Gemeinden in den letzten Jahren ein permanentes Ansteigen der Aktivitäten der Kreativwirtschaft auf ihren Flächen bemerkt. Konkret geht es um kommerzielle Foto- und Filmaufnahmen, Veranstaltungen und Außenwerbung, die immer häufiger in der Natur stattfinden.

Die Bundesforste haben sich zu einer professionellen Begleitung dieser Vorhaben entschieden und ein Angebot an Österreichs Kreative unter dem Titel „WILD.MEDIA – Der Schlüssel zur Natur“ formuliert. Dieses Angebot beinhaltet vor allen Dingen die ökologische und regionale Abstimmung sowie Zusatzleistungen vom digitalen Kartenwesen über Geländearbeiten bis zum Expertenwissen. Weiters wurden „WILD.MEDIA Natur-Richtlinien“ für den nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie ein geordneter Prozess – von der Anfrage bis zum transparenten  Tarifmodell – entwickelt.

Besonderes Tarifmodell für GemeindenPräsident Mödlhammer ist es ein besonderes Anliegen Gemeinden im Umgang mit Natur zu unterstützen.

„Wir begrüßen diese Initiative der Österreichischen Bundesforste“, betont Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer „zugleich konnten wir mit den Bundesforsten rasch zu dem Ergebnis kommen, dass es für die Gemeinden ein besonderes Tarifmodell geben soll“. Auch ÖBf-Finanz- und Immobilien-Vorstand Georg Schöppl erklärt dazu: „Das Verhältnis zu den rund 600 Gemeinden, auf deren Gemeindegebiet wir Flächen betreuen und bewirtschaften ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb haben wir rasch zu einem speziellen Gemeinde-Modell gefunden.“

Konkret sieht das Gemeinde-Tarifmodell in Sachen Foto- und Filmaufnahmen vor, dass gemeindeeigene Werbemittel oder Werbemittel des Tourismusverbandes zu 100 Prozent ermäßigt werden. Notwendig ist aus Koordinationsgründen einzig die Formulierung einer Anfrage. Bei religiösen und nicht kommerziellen Brauchtumsveranstaltungen gilt ebenfalls eine 100 Prozent -Rabattierung, während alle anderen Veranstaltungen laut ÖBf-Standardtarifen entgeltpflichtig sind.

Sämtliche Tarife gelten nur für die kommerzielle Nutzung – die private Nutzung ist selbstverständlich nicht kostenpflichtig. Ebenfalls zu 100 Prozent rabattiert ist der Aktuelle Dienst (Nachrichten- und Informationsdienst). „Mit diesem Modell wird die gute Beziehung der Bundesforste zu den Gemeinden einmal mehr unterstrichen“, hält Schöppl abschließend fest.

Mehr Natur für werbliche Zwecke

 Bestätigt sehen sich die Bundesforste in ihrer Initiative durch eine jüngst vom Meinungsforschungsinstitut Integral im ÖBf-Auftrag durchgeführte Umfrage: Gleich 78 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher halten es für erstrebenswert oder sehr erstrebenswert, dass mehr internationale Filmproduktionen, Werbeaufnahmen und Events in Österreich stattfinden. Noch höher fällt die Zustimmung auf die Frage aus, ob die Verwendung der Natur für gewerbliche Zwecke wie Film, Foto, Werbung oder Event auch dazu beitragen kann, die Schönheit und die Werte der Natur an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Hier pflichten gleich 85 Prozent aller Befragten bei (40 Prozent sicher und 45 Prozent eher sicher). Ebenfalls eine satte Mehrheit von 75 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher sieht es als gerechtfertigt bzw. sehr gerechtfertigt an, für die kommerzielle Nutzung der Natur ein Entgelt zu veranschlagen.




Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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