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Burgenländischer Gemeindebund feierte 60. Geburtstag

17.12.2008
Rund 300 Kommunalpolitiker feierten in Oberschützen gemeinsam mit dem burgenländischen Gemeindebund dessen 60jähriges Bestehen. Der ÖVP-Verband hat 79 Mitgliedsgemeinden. Zum Jubel über die Vergangenheit gesellt sich freilich auch die Sorge um die Zukunft.

Im  Kulturzentrum Oberschützen feierte der Burgenländische Gemeindebund das Jubiläum seines 60jährigen Bestandes. 300 Kommunalpolitiker sowie eine große Anzahl von Politik- und Wirtschaftsprominenz des Landes waren der Einladung des Gemeindebundes gefolgt.

Prominente Gäste feierten mit LAbg. Leo Radakovits: Ein starker Präsident für die burgenländischen ÖVP-Gemeinden.

Mit dieser Festveranstaltung in Oberschützen beging der 1948 gegründete Burgenländische Gemeindebund, dessen Hauptaufgabe die Interessenvertretung seiner Mitgliedsgemeinden gegenüber Land und Bund ist, sein 60-Jahr-Jubiläum. Neben ca. 300 Teilnehmern aus den burgenländischen Gemeinden (Bürgermeister, Vizebürgermeister, Gemeindevorstände und Altbürgermeister) konnten auch zahlreiche Ehrengäste, allen voran  Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl, Nationalrat Ossi Klikovits, Landesrätin Mag. Michaela Resetar, der designierte Landesrat Ing. Werner Falb-Meixner, Klubobmann Ing. Rudolf Strommer, vom Österreichischen Gemeindebund Präsident Helmut Mödlhammer und Generalsekretär Dr. Robert Hink sowie der Landespolizeikommandant Nikolaus Koch begrüßt werden.

Vor Beginn der Veranstaltung wurden die Gäste unter musikalischer Begleitung durch die Bläsergruppe der Musikschule Oberschützen von Leo Radakovits, Präsident des burgenländischen Gemeindebundes (VP), willkommen geheißen. Durch den Festakt führte Michael Pimiskern vom ORF Burgenland.

Prominente Ehrengäste feierten mit den Burgenländern: U.a. Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer, sein Generalsekretär Dr. Robert Hink und Landesrat Franz Steindl. Demographische Entwicklung wird zum Problem

In seiner Eröffnungsrede stellte Präsident LAbg. Bgm. Radakovits die 60jährige Geschichte des Burgenländischen Gemeindebundes, der ursprünglich Burgenländischer Gemeindeverband hieß, dar. Zudem betonte Radakovits die gute Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Gemeindebund sowie dem Städtebund. Weiters sprach er die jüngst im Landtag beschlossenen Gesetze an und stellte fest, dass es nicht immer möglich war, die Ideen des Gemeindebundes vollständig umzusetzen. Für jene Gemeinden, die unter Bevölkerungsabwanderung leiden, forderte der Präsident mehr Unterstützung im Finanzausgleich und  zusätzliche Mittel vom Land. Er warnte außerdem vor der Belastungslawine, welche auf die Gemeinden auf Grund einschlägiger Landesgesetze vor allem im Sozialbereich zukommt.

Vom Ziel-1-Gebiet zum Tourismus-Land

Bgm. Günter Toth, Vizepräsident des Burgenländischen Gemeindebundes, begrüßte die Anwesenden namens der Gemeinde Oberschützen ebenso wie die Landesvorsitzende des Österreichischen Städtebundes, Bgmin. Andrea Fraunschiel und der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Bgm. Helmut Mödlhammer, der auf die Bedeutung der Gemeinden und der Gemeindevertreterverbände als Grundfeste für die Gesellschaft hinwies. "Die Gemeinden haben in den vergangenen Jahren großartiges geleistet", so Mödlhammer, der daran erinnerte, dass das Burgenland noch vor wenigen Jahren Ziel-1-Gebiet der EU gewesen war. "Heute sehen wir, was man mit klugen Investitionen in Infrastruktur und Tourismus bewirken kann", so Mödlhammer.

Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl wies in seinen Grußworten auf die gesellschaftliche Wichtigkeit auch der kleinen Dörfer des Burgenlandes hin und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeindebund. In seinem Fachvortrag referierte Mag. Dr. Oliver Fritz vom WIFO zum Thema "Demographische Entwicklung - Chancen und Risken für die burgenländischen Gemeinden" aus topaktuellem Anlass über die weltweite Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf Österreich bzw. dem Burgenland.

In seinen Schlussworten bedankte sich Präsident Radakovits bei den Anwesenden,  betonte die Bedeutung neuer legislativer Regelungen in der Sozialgesetzgebung als große Herausforderung für die Zukunft und bekräftigte abschließend, dass der Burgenländische Gemeindebund auch weiterhin eine starke und verlässliche Interessenvertretung seiner Mitgliedsgemeinden bleiben werde.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Die Geschichte des burgenländischen Gemeindebundes (PDF; 80 KB)




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