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Kommunalkredit ist nun verstaatlicht

07.01.2009
Der Bund ist seit Montag, 5. Jänner 2009, neuer Mehrheitseigentümer der Kommunalkredit Austria AG. Der Staat hält nun 99,78 Prozent der Anteile, 0,22 Prozent verbleiben beim Österreichischen Gemeindebund.
"Damit ist die nachhaltige Stabilisierung des Unternehmens sichergestellt", so Kommunalkredit-Chef Alois Steinbichler, "und wir können uns auf unser Kerngeschäft - die Finanzierung der Kommunen und der öffentlichen Hand - konzentrieren."

Mit der Übertragung der Kommunalkredit-Anteile von der Österreichischen Volksbanken-AG (VBAG) und der Dexia Credit Local an die Republik Österreich ist die geplante Übernahme durch den Bund offiziell abgeschlossen.

Die Übernahme des österreichischen Teils der Kommunalkredit durch den Bund war ursprünglich bereits für den 29. Dezember 2008 geplant gewesen, das Closing verzögerte sich aber wegen umstrittener Nachforderungen, die die belgisch-französische Dexia-Gruppe gestellt hatte.

Um 2 Euro übernommen

Volksbank AG (ÖVAG) und Dexia mussten ihre Aktienpakete von 50,78 bzw. 49 Prozent an der Kommunalkredit Austria AG um 2 Euro an den österreichischen Staat abtreten, ihre Beteiligungen in den eigenen Bilanzen abschreiben und der unter österreichischen Staatsschutz schlüpfenden Gemeindefinanzierungsbank noch Geld zur Eigenkapitalstärkung nachschießen. Beim Thema Nachschuss soll Dexia die umstrittenen Nachforderungen gestellt haben.


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)



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