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Welche Bedeutung hat heute noch Regional- und Standortmanagement?

22.01.2009
In Kooperation mit der Fachhochschule Vorarlberg, der Hochschule Liechtenstein und der Uni Konstanz wird erstmals ein umfassendes Bildungsangebot zum Wissensgebiet der Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung angeboten. Um den dringenden Problemen, denen Länder, Regionen und Gemeinden gegenüberstehen, gerecht zu werden, braucht es verstärkt professionelles Know-how und Instrumente.
"Wir brauchen in unseren Städten, Gemeinden und Regionen Profis, die in der Lage sind vor Ort gezielt und nachhaltig Standort-, Gemeinde-  und Regionalentwicklung zu initiieren und umzusetzen" ist DI Dr. Gerald Mathis, Initiator und Leiter des Studiengangs überzeugt. Der neue Hochschullehrgang vermittelt dieses Know-How. Er baut auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Partnerhochschulen und der praktischen Erfahrung des ISK Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung auf. Damit kann eine praxisorientierte und gleichwohl wissenschaftlich fundierte Ausbildung angeboten werden. 

Konkretes Wissen in Standort- und Regionalentwicklung wird vermittelt

Den Teilnehmern wird konkretes Wissen, das auf ErfahrungDas Thema Standortwirtschaft und -management wird in den nächsten Jahren an die Verantwortlichen immer dringendere Fragen stellen. en und Modellen des ISK Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung aus der Praxis aufbaut, vermittelt. Beispiele dafür sind etwa die Entwicklung von Gemeinden im ländlichen Raum.  Modellfall ist die 1200 Einwohner-Gemeinde Sulzberg im Bregenzerwald, die in einem zweijährigen Prozess - in den weite Teile der Bevölkerung integriert waren - einen umfassenden  kommunalen Masterplan verabschiedet hat, in dessen Rahmen die Ziele und die Entwicklung des Ortes in verschiedenen Handlungsfeldern konkret festgelegt sind.

Durch interkommunale Zusammenarbeit zum Erfolg

Oder etwa die Region Westallgäu in Bayern, in der sich 13 Gemeinden zu einer umfassenden interkommunalen Zusammenarbeit entschlossen haben und diese nun, auf die vier Geschäftsfelder Wirtschaft, Tourismus, ländlicher Raum und organisatorische Zusammenarbeit aufgeteilt, konkret und mit Erfolg umsetzen.

Aber auch der Wirtschaftsförderung und -entwicklung wird breiter Raum gegeben. Diese ist immer Teil einer gesamthaften Standort-, Gemeinde- und Regionalentwicklung. Modellfall dafür ist die Stadt Dornbirn, die sich nach dem Niedergang der textilen Monokultur, mit einer und planmäßigen Wirtschaftsentwicklung und vom ISK betreut zu einer der wirtschaftlich prosperierendsten Städte im internationalen Bodenseeraum entwickelt hat.

Genauso vermittelt der Lehrgang aber auch die Notwendigkeiten modernen Stadt- und City-Marketings bis hin zu umfassenden Quartiersentwicklungen im Sinne von Business Improvement Districts, welche ebenfalls auf konkreten Fallbeispielen aus der Praxis aufbauen. "Mit dieser Ausbildung sollen die Absolventen in der Lage sein, solche Prozesse zu initiieren, zu betreuen und umzusetzen", beschreibt Dr. Mathis das konkrete Ausbildungsziel des Hochschullehrganges. 

Master-Studium an der FH Vorarlberg

Die Lehrveranstaltungen werden unter anderem an der FH Vorarlberg (s.Bild) und Schloss Hofen angeboten.Der Lehrgang spricht MitarbeiterInnen aus der Verwaltung von Gemeinden, Städten, Ländern und Regionen, von Wirtschaftsservicestellen und Wirtschaftsabteilungen, von Standort-, Regionalplanungs-, Tourismus und Stadtmarketinggesellschaften, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften sowie von Impuls- und Gründerzentren an. Ebenso aber auch Berater, die ihr Portfolio erweitern wollen sowie MitarbeiterInnen von privaten Standort- und Projektentwicklungsfirmen. Nachdem die Ausbildung schwerpunktmäßig Menschen anspricht, die im Beruf stehen und aus der Praxis kommen, wird er auch berufsbegleitend durchgeführt. Dementsprechend sind auch die Lehr- und Veranstaltungspläne ausgestaltet.

Lehrgang der FH Vorarlberg
berufsbegleitende Durchführung
Beginn: März 2009
"Akademische/r Standort- und Regionalmanager/in"

Dauer: 3 Semester berufsbegleitend
Abschluss: Akademische/r Standort- und Regionalmanager/in
Zugangsvoraussetzungen: Matura/Abitur.
Bei vergleichbarer Vorqualifikation können auch Berufspezialist/innen ohne Matura aufgenommen werden.
"Master of Science, MSc"

Dauer: 4 Semester berufsbegleitend
Im 4. Semester: Erstellung der Masterarbeit
Abschluss: Master of Science (Standort- und Regionalmanagement), kurz MSc
Zugangsvoraussetzungen: Mind. 3jähriges Universitäts- oder Hochschulstudium (Bakkalaureat, Magister oder Doktorrat) oder eine adäquate ausländische Graduierung

Kontaktadresse:

Fachhochschule Vorarlberg
Schloss Hofen ? Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung
MMag. Rainer Längle
A - 6911 Lochau, Hoferstraße 26
+43 (0)5574 4930 ? 142
rainer.laengle@schlosshofen.at
www.standortmanagement.eu


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Broschüre zum Lehrgang Standort- und Regionalmanagement (SRM) (PDF; 516 KB)
Broschüre zum Lehrgang Standort- und Regionalmanagement (SRM) (PDF; 516 KB)



 weiterführende Links

FH Vorarlberg - Was bietet das Studium Standort- und Regionalmanagement?
FH Vorarlberg - Was bietet das Studium Standort- und Regionalmanagement?




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